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Kreditklemme  

EZB: Banken verleihen wieder mehr Geld

27.03.2012, 11:26 Uhr | dapd

Banken verleihen wieder mehr Geld. Dramatik am Finanzplatz Frankfurt (Quelle: dpa)

Blick auf das Frankfurter Finanzviertel (Quelle: dpa)

Die Kreditklemme in Europa lockert sich offenbar: Die Banken in den Staaten der Eurozone haben in den ersten Monaten des Jahres bereits 70 Milliarden Euro an ungesicherten Krediten vergeben. Das sei mehr als im zweiten Halbjahr 2011 und ein Zeichen für die Stabilisierung der Eurozone, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, in Berlin.

Bankenverband bleibt skeptisch

Skeptischer beurteilte der deutsche Bankenverband die Lage an den europäischen Finanzmärkten. Diese sei "noch immer weit von jeder Normalität entfernt", sagte Verbandspräsident Andreas Schmitz. "Auch die Zukunft der Eurozone bereitet uns nach wie vor schlaflose Nächte", fügte er hinzu.

Draghi verteidigt die EZB-Geldflut

EZB-Präsident Draghi verlangte weitere Reformen von den europäischen Regierungen. Die leichte Entspannung der vergangenen Monate habe ein "Fenster der Gelegenheit geschaffen", dass die Regierungen nun nutzen sollten, um die Haushalte schneller in Ordnung zu bringen, die Beschäftigung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, sagte er.

Die Flutung der Banken mit rund 1000 Milliarden Euro durch die EZB sei nicht zur Förderung der Profite der Institute erfolgt oder zur Erleichterung der Ausgabe von Staatsschulden, ergänzte Draghi. Das Geld sei nun vielmehr näher am Mittelstand. Viele der Institute, die das Geld aufgenommen hätten, seien klein und das einzige Institut in einer Stadt.

Banken parken wohl weniger Geld bei der EZB

Netto betrage die zusätzliche Kreditsumme nur rund 500 Milliarden Euro, fügte der Zentralbank-Präsident hinzu. Der Vorgang habe andere Kreditprozesse bei der EZB ersetzt. Die Banken würden die Summe auch nicht direkt wieder bei der EZB parken. Die Institute, die dort Geld über Nacht hinterlegten, seien nicht stets die gleichen, die die Kredite aufgenommen hätten.

Draghi stufte zudem das Wachstum der Überziehungskredite zwischen den Zentralbanken als ein Krisensymptom ein. Die Erhöhung der Überziehungskredite zwischen den Zentralbanken sei nicht die Krise selbst, sondern nur ein Zeichen für sie, sagte er. Diese Erhöhung könne durch Geldpolitik nicht beseitigt werden.

Unklarheit wegen Griechenland

Der Präsident des Bankenverbandes Schmitz sagte weiter, nicht einmal das Orakel von Delphi wisse zu sagen, wie es um die Zukunft Griechenlands bestellt sei. "Die Krise wird uns noch ganz schön auf Trab halten."

Der Forderungsverzicht der Banken gegenüber dem Land habe "der Kreditwirtschaft weh getan". Die Europäische Zentralbank allerdings "ist und bleibt eine, wenn nicht die Bastion der Europäischen Währungsunion", sagte Schmitz. Sie stehe weiterhin für einen dauerhaft stabilen Euro.

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