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Daimler  

Mercedes muss Milliarden sparen

01.04.2012, 16:26 Uhr | t-online.de - sky, mit dapd, dpa-AFX, dapd, dpa-AFX, sky, t-online.de

Mercedes muss Milliarden sparen. Mercedes muss Milliarden sparen (Quelle: dapd)

Daimler setzt den Rotstift an (Quelle: dapd)

Rekordjagd mit kleinen Hindernissen: Die wichtigste Daimler-Marke Mercedes muss in den kommenden fünf Jahren sechs Milliarden Euro einsparen. Vor allem die Materialkosten machen Probleme. Gerade hatte Daimer für die Pkw-Sparte ein neues Rekord-Quartal angekündigt.

Marge von zehn Prozent im Visier

"Wir wollen die erwarteten Einkaufskosten-Steigerungen von sechs Milliarden Euro bis 2017 komplett ausgleichen", sagte Einkaufs- und Produktionschef Wolfgang Bernhard der "Automobilwoche".

Die höheren Kosten entstehen demnach vor allem durch Techniken zur CO2-Einsparung, durch die Verteuerung des Rohmaterials sowie eine höherwertige Ausstattung der Fahrzeuge.

Mercedes will Materialkosten drücken

Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars hat sich laut "Automobilwoche" zum Ziel gesetzt, im Jahr 2013 eine Umsatzrendite von zehn Prozent zu erreichen und dieses Profitabilitätsniveau über die Konjunkturzyklen hinweg zu halten. Im vergangenen Jahr lag die Marge bei neun Prozent.

Anlässlich der Eröffnung des neuen Kompaktwagenwerks in Ungarn sagte Bernhard dem Blatt zufolge, er wolle zudem ein Auge auf die nachträgliche Änderung von Spezifikationen haben und darauf achten, dass die Zahl der Varianten nicht aus dem Ruder laufe.

Schnellere Produktion im Fokus

Der Manager kündigte auch an, Preise mit den Lieferanten neu verhandeln zu wollen. Rund 50 Prozent der Gesamtkosten eines Fahrzeugs entfallen laut "Automobilwoche" auf die Materialkosten.

Außerdem wolle Bernhard die Fertigungszeiten deutlich verringern. Bis 2015 wolle Mercedes nur noch 30 Stunden für die Fertigung eines Fahrzeugs brauchen, im Jahr 2008 waren es noch 43 Stunden gewesen.

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Mercedes schaut ins Ausland

Bis 2020 wolle Mercedes mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge außerhalb von Europa produzieren: In den USA, China und Südafrika. 2010 waren es nur 20 Prozent gewesen.

In den nächsten Jahre ist eine Motorenfabrik in China sowie zusammen mit Nissan in Decherd, USA, geplant.

Modell-Offensive bei Daimler

Im ungarischen Kecskemet hatte Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche gerade für die Pkw-Sparte des DAX-Konzerns ein neues Rekordquartal angekündigt.

Dazu soll das Fahrzeugportfolio erweitert werden - etwa mit zehn neuen Modellvarianten bis 2015, für die es bislang keine Vorgängermodelle gab. 2011 lag Mercedes-Benz beim Absatz hinter BMW und Audi.

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