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Rendite mit Kapitalschutz-Zertifikaten

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Zertifikate  

Kapitalschutz-Zertifikate: Mit Sicherheit mehr Rendite

10.05.2012, 15:13 Uhr | Der Aktionär, Der Aktionär

Die Schuldenkrise in Europa ist den Anlegern wieder im Bewusstsein. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Anlagen mit dickem Sicherheitspolster. Hier sind drei davon.

Investment-Legende George Soros warnt vor einem Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion, die Renditen südeuropäischer Schuldentitel steigen bedrohlich. Die Schuldenkrise ist zurück. Kein Wunder also, dass Anleger wieder vermehrt in Produkte mit Teilschutz wie Discount- und Bonuszertifikate oder Aktienanleihen investieren. "Der Aktionär" stellt drei attraktive Investments vor.

Apple-Aktie im Höhenflug

Apple ist ein Phänomen. Im August 2011 löste der Hersteller von iPhone und iPad den Ölkonzern Exxon Mobil als wertvollstes Unternehmen der Welt ab. Der Börsenwert betrug damals 337 Milliarden Dollar. Doch damit nicht genug. Am 11. April übersprang der Elektronikkonzern kurzzeitig die Marke von 600 Milliarden Dollar.

Ungeachtet dieser Rallye ist Apple nach wie vor nicht teuer. Für das laufende Geschäftsjahr, das im September 2012 endet, erwarten die Analysten einen Gewinn von rund 44 Dollar pro Aktie, die durchschnittlichen Prognosen für 2012/13 belaufen sich auf etwas mehr als 50 Dollar. Die Schätzungen könnten aber nächste Woche schon wieder zu niedrig sein; allein in den letzten vier Wochen wurden die Gewinnprognosen um 1,35 Dollar pro Aktie erhöht. Einen Vorgeschmack darauf gibt die Credit Suisse: Sie rechnet mit 58,49 Dollar je Anteil, was einem KGV von nicht einmal elf entspräche.

Ferner spricht für Apple, dass der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt hat und erstmals seit 1995 wieder eine Dividende ausschütten wird. Die fällt zwar relativ gering (2,65 Dollar pro Aktie) aus, doch ist es jetzt auch Fonds gestattet, in den Elektronikkonzern zu investieren, die ihr Geld nur in Dividendenpapieren anlegen dürfen. Es gibt also ausreichend Gründe, warum die Apple-Aktie nicht mehr unter die Marke von 400 Dollar fallen sollte.

In diesem Fall bietet das Bonuszertifikat von Vontobel (WKN: VT38KJ) die Chance auf eine Rendite von rund elf Prozent bei einem angenehmen Risikopuffer von knapp 35 Prozent. Mehr Performance ist jedoch nicht drin, da das Zertifikat bei 625 Dollar gecapped ist. Zudem ist das Produkt nicht währungsgeschützt und damit könnte ein schwacher Dollar Performance kosten. Andererseits besteht die Chance auf Währungsgewinne.

Deutsche Bank unter Buchwert bewertet

Sollten sich die Befürchtungen von Soros bewahrheiten und die Eurokrise an Dynamik gewinnen, wären wahrscheinlich die Banken die ersten, die auf der Verkaufsliste der Anleger stünden. Doch der Blick auf die Bewertungen der meisten Bank-Aktien verrät, dass ein gewisses Ausufern der Schuldenkrise bereits in den Kursen eingepreist sein dürfte.

So kommt Europas Branchenprimus (anhand der Bilanzsumme) trotz rückläufiger Gewinnprognosen auf ein KGV 2013 von sechs. Ferner notiert die Deutsche-Bank-Aktie knapp 60 Prozent unter dem Buchwert. Anders ausgedrückt: Bei 59 Euro wäre das Eigenkapital gerade mal so eben im Börsenwert abgedeckt.

"Sag niemals nie", heißt ein Sprichwort, doch erscheint es angesichts dieser Bewertung unwahrscheinlich, dass die Deutsche Bank in den kommenden neun Monaten noch einmal in Richtung der Tiefkurse von September 2011 fallen wird. Damals, am vorläufigen Höhepunkt der Schuldenkrise, stürzte der DAX-Titel bis auf 20,75 Euro ab. Sollte der Kurs am 20. Dezember über der Marke von 21,50 Euro stehen, erhält der Inhaber des Discount-Zertifikats der Citigroup (WKN: CT2QXL) jenen Betrag pro Schein gutgeschrieben.

Die Deutsche Bank darf bis dahin also etwa 37 Prozent verlieren, ohne dass die Rendite von 5,7 Prozent in Gefahr ist. In die Verlustzone gerät der Anleger erst, wenn die Aktie um mehr als 40 Prozent einbrechen sollte.

Leoni kennt keine Krise

Der Automobilzulieferer aus Nürnberg scheint keine Krise zu kennen. Ungeachtet der abflauenden Weltkonjunktur wollen die Franken expandieren. Geplant sind neue Werke in China und in Vietnam, die 2013 die Produktion aufnehmen sollen. "Die Automobile, für die wir Bordnetze liefern, sind von der Wachstumsschwäche nicht betroffen", heißt es bei Leoni.

Entsprechend zuversichtlich ist das Management, 2012 den Umsatz von 3,7 Milliarden Euro auf 3,8 bis 4,0 Milliarden Euro zu steigern. Trotz steigender Rohstoffkosten und des anhaltenden Preisdrucks in der Branche soll der Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 230 und 280 Millionen Euro liegen, nach 237 Millionen Euro im Vorjahr. Die Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von deutlich mehr als fünf Euro pro Aktie, das KGV für 2012 liegt entsprechend bei sieben.

Es müsste daher schon mit dem Teufel zugehen, wenn Leoni im Juni 2013 unter 27,03 Euro notieren sollte. Dort liegt der Basispreis der Aktienanleihe auf den Automobilzulieferer von der DZ Bank (WKN: DZ80A2). Ausgestattet mit einem Kupon von 7,25 Prozent pro anno, der unabhängig vom Stand der Aktie am Laufzeitende ausbezahlt wird, errechnet sich ein komfortabler Risikopuffer von über 40 Prozent.

Notiert der MDAX-Wert am 21. Juni 2013 über dem Basispreis von 27,03 Euro, erfolgt zusätzlich die Auszahlung zum Nennbetrag von 1000 Euro. Sollte Leoni wider Erwarten unter 27,00 Euro stehen, bekommt man 37 Aktien je Aktienanleihe ausgeliefert.

Kapitalschutz-Zertifikat als Festgeldersatz

Wer eine Alternative zum Festgeld sucht, ist mit den drei Produkten gut beraten. Der dicke Risikopuffer sollte jeweils ausreichen, um sich am Ende über Renditen von deutlich mehr als fünf Prozent freuen zu können.

Hinweis
Diese Publikation beruht auf Quellen, die die Wirtschaftsredaktion für zuverlässig hält, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit jedoch keine Gewähr übernommen wird. Die Analyse gibt eine unverbindliche Auffassung über den Markt bzw. die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, die nicht unbedingt der Meinung der Deutschen Telekom AG bzw. seiner Mitarbeiter entspricht. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für weitere zeitnahe Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater.

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