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Daimler steigert Gewinn - Aktie aber abgeschwächt

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Quartalszahlen  

Daimler steigert Gewinn - Aktie aber abgeschwächt

27.04.2012, 12:43 Uhr | dpa, t-online.de

Nach den am Vortag veröffentlichten Quartalszahlen von VW, legte heute Daimler seinen Abschluss vor. Gezogen von einer starken Entwicklung bei der Kernmarke Mercedes-Benz und beim Lkw-Geschäft ist auch Daimler im ersten Quartal 2012 weiter gewachsen. Weltweit verkaufte das Unternehmen von Januar bis März 502.100 Fahrzeuge, das waren neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie Daimler mitteilte. Der Umsatz legte auf Jahressicht ebenfalls um neun Prozent auf 27 Milliarden Euro zu. Der Gewinn nach Steuern wuchs sogar um ein Fünftel auf knapp 1,42 Milliarden Euro, obwohl das operative Ergebnis in den wichtigsten Sparten leicht zurückging. Positiv wirkten hier sich vor allem Wechselkurs-Effekte aus.

Daimler bestätigt Ziele für das Gesamtjahr

Auf das Gesamtjahr gesehen erwartet das Unternehmen nach wie vor einen deutlichen Umsatzanstieg. "Hier gehen wir nach einem deutlichem Anstieg 2011 von einer weiteren Steigung aus", bestätigte Finanzvorstand Bodo Uebber die bereits anfangs des Jahres ausgegebene Einschätzung. "Wir rechnen in den Schwellenländern und in Nordamerika mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten", fügte er hinzu. Das operative Ergebnis erwartet Daimler jedoch nur auf Niveau des Vorjahres.

Aktien abgeschwächt - zuvor schon gut gelaufen

Daimler-Aktien konnten nicht mehr von einer überraschend guten Quartalsbilanz des Autobauers profitieren. Die Aktien des Stuttgarter Autobauers verbilligten sich am Mittag um rund zwei Prozent auf 41,81 Euro. Der DAX pendelte hingegen kaum verändert um den Vortagsschluss. Börsianer zeigten sich zwar leicht positiv überrascht von der Quartalsbilanz. Ein Händler verwies aber auf die jüngste Kursentwicklung als Bremse für die Aktien. Diese seien mit einer Kurserholung von acht Prozent an den vorangegangenen drei Handelstagen bereits mit positiven Erwartungen in die Zahlen hineingegangen.

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Auch die überraschend guten Zahlen von Volkswagen hätten die positiven Erwartungen noch geschürt. Somit bleibt die Reaktion auf die etwas bessere Bilanz wohl begrenzt. Einem Händler zufolge rät Goldman Sachs nun allerdings zum Kauf der Aktien bei Schwäche.

Analysten uneins

Für Analyst Michael Punzet von der DZ Bank hat Daimler "besser als erwartet" abgeschnitten. Er sieht die Zielsetzung bestätigt. Die Marge bei Mercedes Benz habe die Erwartungen getroffen, während die Lastwagensparte leicht positiv überrascht habe. Er empfehle die Aktie weiter zum Kauf.

Barclays bleibt dagegen auf "Underweight" mit dem Kursziel 42 Euro. Die Analysten zeigten sich enttäuscht von den rückläufigen Margen bei Mercedes-Benz, die nicht vom gestiegenen Absatz hätten profitieren können. Der Autobauer hinke der Konkurrenz noch immer deutlich hinterher und stehe vor strukturellen Herausforderungen. Die Barclays-Experten bevorzugen weiterhin die Aktie von BMW.

Equinet-Analyst Tim Schuldt sprach indes auch von "guten Ergebnissen" über den Erwartungen und bestätigte seine positive Einschätzung der Aktien. Der zunehmend als konservativ einzuschätzende Unternehmensausblick sei bestätigt worden. Der wegen des Lageraufbaus negative Kapitalstrom (FCF) sollte nicht übermäßig belastend gesehen werden. Schuldt bewertet Daimler mit "Buy" und dem Ziel 57 Euro.

Wird Vorstand Bernhard mal Zetsche-Nachfolger?

Der Autobauer Daimler hat den Vertrag mit dem Produktions- und Einkaufsvorstand Wolfgang Bernhard verlängert. Der als ein Kronprinz von Vorstandschef Dieter Zetsche gehandelte Top-Manager erhält eine neue Verpflichtung bis 28. Februar 2018.

Sollte Bernhard tatsächlich einmal an die Spitze des Konzerns wechseln, muss er sich jedoch aller Voraussicht nach noch eine längere Zeit in Geduld üben. Es wird allgemein erwartet, dass Zetsche noch ein paar Jahre im Daimler-Chefsessel sitzen wird. Dessen Vertrag läuft Ende 2013 aus und könnte laut Regeln der guten Unternehmensführung frühestens ein Jahr vorher verlängert werden. Da Daimler der Konkurrenz von Audi und BMW derzeit hinterherfährt, gibt es aber auch Kritik. Zetsche hat deshalb eine ehrgeizige Aufholjagd angekündigt.


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