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Apple spart legal Milliarden an Steuern im Ausland

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Apple spart sich Milliarden an Steuern

30.04.2012, 12:32 Uhr | dapd, t-online.de

Apple spart legal Milliarden an Steuern im Ausland. Apple Store: Gewinne werden zum Großteil im Ausland versteuert (Quelle: dpa)

Apple Store: Gewinne werden zum Großteil im Ausland versteuert (Quelle: dpa)

Der US-Elektronikkonzern Apple spart jedes Jahr legal einige Milliarden Dollar, indem er Gewinne im Ausland versteuert. Die "New York Times" schilderte, welche Möglichkeiten vor allem international operierende Technologieunternehmen wie Apple, Microsoft und Google haben, um ihre Steuern zu senken.

Die 71 Technologiekonzerne im S&P-500-Index, darunter Apple, Google, Yahoo und Dell, hätten in den vergangenen zwei Jahren im Durchschnitt ein Drittel weniger Steuern gezahlt als die übrigen S&P-500-Firmen, berichtete die Zeitung. So habe Apple zwar seinen Hauptsitz im US-Staat Kalifornien. Das Unternehmen unterhalte aber auch ein kleines Büro in Reno im Staat Nevada, um Gewinne zu verbuchen und Investitionen zu tätigen. In Nevada liege die Körperschaftssteuer bei null Prozent, in Kalifornien wären 8,84 Prozent fällig.

70 Prozent der Gewinne im Ausland versteuert

Da IT-Unternehmen einen großen Teil ihrer Umsätze mit digitalen Produkten, Lizenzen und Patenten erwirtschaften, stehen ihnen laut "New York Times" mehr Möglichkeiten offen, ihre Gewinne in Staaten mit niedrigen Steuern abzurechnen. Aus den Geschäftsunterlagen von Apple geht hervor, dass das Unternehmen rund 70 Prozent seiner Gewinne im Ausland versteuert. Ein ehemaliger Ökonom aus dem US-Finanzministerium, Martin Sullivan, hat ausgerechnet, dass Apple ohne diese Methoden im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) höhere Steuern in den USA hätte zahlen müssen.

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Der Technologiekonzern zahlte auf seinen Gewinn von 34,2 Milliarden Dollar (26 Milliarden Euro) weltweit 3,3 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) Steuern, wie aus dem Zeitungsbericht hervorgeht. Das entspricht einem Steuersatz von 9,8 Prozent. In der Stellungnahme betonte Apple, dass man sich bei der Versteuerung seiner Gewinne stets an das Gesetz halte.

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