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Ein Shopping-Tipp für konservative Anleger

28.06.2012, 13:27 Uhr | Der Aktionär, Der Aktionär

Ein Geheimtipp für konservative Anleger. Das Rostokino- Einkaufszentrum nahe Moskaus (Quelle: imago)

Das Rostokino- Einkaufszentrum nahe Moskaus (Quelle: imago)

Die Immofinanz mit Sitz in Wien bereichert den Kapitalmarkt mit einer attraktiven Anleihe. Für konservative Anleger ist das Papier mit einem Kupon von 5,25 Prozent sehr interessant.

Elf Prozent Rendite

Wie aus dem Nichts erscheint auf einmal ein bunter, riesiger Klotz mit reich verzierter Front. Die unzähligen Lichter der gigantischen Werbetafeln leuchten bei Dunkelheit kilometerweit. Das Shoppingcenter Rostokino in Moskau ist ein außergewöhnliches Bauwerk. Nicht unbedingt schön, dafür aber hochprofitabel für den Eigentümer. Mit 163.000 Quadratmetern vermietbarer Geschäftsfläche ist das Rostokino nicht nur doppelt so groß wie das bekannte Warenhaus GUM am Roten Platz, es ist gleichzeitig eines der größten Einkaufszentren Kontinentaleuropas überhaupt.

"Rostokino ist gewaltig und gleichzeitig eines unserer Vorzeigeobjekte. Wir haben für dieses Objekt sogar während der Krise eine Fremdfinanzierung aufgestellt und das Shoppingcenter fertig gebaut. In Russland sind wir ja lediglich in Moskau aktiv. Dort erzielen wir mit über elf Prozent die höchste Rendite im ganzen Unternehmen – und das auch während der Krise. Für uns ist Rostokino also eine echte Erfolgsgeschichte", schwärmt Birgit Noggler, Finanzvorstand der Immofinanz.

Seit fünf Jahren am russischen Markt

Das Rostokino, rund zehn Kilometer vom Zentrum der Weltmetropole Moskau entfernt, befindet sich seit rund drei Monaten vollständig im Besitz der Immofinanz. Im Jahr 2009 hatte man das Shoppingcenter zusammen mit dem lokalen Entwickler Patero gebaut. Im März hat die Immofinanz die restlichen 50 Prozent des Einkaufszentrums erworben. Ein guter Deal, denn durch die vollständige Übernahme von Rostokino wollen die Österreicher die gesamten Mieteinnahmen in Zukunft verdoppeln.

Die Immofinanz ist seit über fünf Jahren erfolgreich als Investor am russischen Markt tätig. Mit der Zeit ist die Immobilienfirma zu den bedeutendsten ausländischen Investoren aufgestiegen. Das Unternehmen zählt mittlerweile auch zu den größten börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa. Ganz nebenbei notiert die Aktie noch im österreichischen Leitindex ATX.

Von Schwäche keine Spur

Mittelpunkt der Immofinanz ist der Heimatmarkt Österreich. Vom Hauptsitz in Wien aus werden die Geschäfte gesteuert. Mit einem Immobilienportfolio von rund zehn Milliarden Euro ist das Unternehmen weitaus größer als die meisten in Deutschland ansässigen Konkurrenten. Knapp 1830 Immobilien hat die Immofinanz derzeit im Bestand, gut verteilt auf West- und Osteuropa. Rund 80 Prozent der Erträge kommen aus der Vermietung der Bestandsimmobilien. Jeweils zehn Prozent steuern der Objektverkauf und die ProjektentwickIung bei. "Langfristig verfolgen wir das Ziel, dass die beiden Bereiche Development und Verkauf jeweils mehr als zehn Prozent zum EBITDA beisteuern", ergänzt Noggler.

Während in Europa noch immer über die Lösung der Krise diskutiert wird und in Amerika nur schwache Erholungstendenzen am Immobilienmarkt sichtbar sind, ist bei der Immofinanz von Schwäche weit und breit nichts zu sehen. Finanzvorstand Noggler versprüht Optimismus, was die Zukunft betrifft: "Wir spüren definitiv eine Stabilität. Unsere Mietverträge sind inflationsgebunden und währungsgesichert. Wir sehen aktuell nahezu in allen Ländern, in denen wir tätig sind, dass unser Leerstand durch unser aktives Asset-Management sinkt."

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Expansion soll Mieteinnahmen erhöhen

Kurzum, die Geschäfte laufen sehr gut. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/12 (Geschäftsjahresende 30.04.) stiegen die Mieterlöse um 3,4 Prozent auf 437,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag mit 372,0 Millionen um 19,9 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Und für die Zukunft ist bereits gesorgt: Durch den Kauf der restlichen Anteile des Einkaufszentrums Rostokino werden die Mieterträge weiter in die Höhe schnellen. In Rumänien setzen Noggler und Co. durch den Zukauf des Wohnungsbauentwicklers Adama auf weiteres Wachstum.

Die Immofinanz-Anleihe in Höhe von 100 Millionen Euro wird zur Refinanzierung einer auslaufenden Wandelanleihe verwendet. Mit einem Eigenkapital von über 5,5 Milliarden Euro und einer Eigenkapitalquote von 42,6 Prozent ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Das Geschäft ist solide, der Kupon von 5,25 Prozent dafür sehr attraktiv. Die Anleihe notiert an der Börse Wien. Für konservative Anleger ist das Papier nahezu ein „Muss“.

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