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Griechischer Banker verschiebt Millionen ins Ausland

06.08.2012, 11:59 Uhr | t-online.de - sia, t-online.de

Griechischer Banker verschiebt Millionen ins Ausland. Der griechischen Landwirtschaftsbank ATE droht die Pleite (Quelle: AFP)

Der griechischen Landwirtschaftsbank ATE droht die Pleite (Quelle: AFP)

Aus Angst, in der Krise ihr Geld zu verlieren, verschoben wohlhabende Griechen bereits Milliarden Euro ins Ausland. Jetzt empört sich Hellas über den Ex-Chef der staatlichen Landwirtschaftsbank ATE: Theodoros Pantalakis soll nach Medienberichten acht Millionen Euro aus seinem privaten Vermögen nach Großbritannien transferiert haben. Demnach hat der Bankmanager eine Luxus-Immobilie in London erstanden.

Vor der Pleite private Millionen in Sicherheit gebracht

Pantalakis Immobiliendeal hat für Aufsehen gesorgt, weil dem Bankinstitut, das er bis zum Juli geführt hatte, das Aus droht. Monate bevor das Geldhaus in die Insolvenz schlitterte, verschob Pantalakis der "Financial Times" (FT) zufolge seine privaten Millionen nach Großbritannien.

Ex-Bankchef ist sich keines Fehlers bewusst

Ein umstrittenes Geschäft vor allem, weil ATE zum Großteil dem griechischen Staat gehört. Pantalakis selbst soll der griechischen Website Realnews beteuert haben, nichts Falsches getan zu haben. Er habe die Transaktion bei den Behörden gemeldet und die dafür anfallenden Steuern bezahlt.

Der ATE-Chef war laut "Spiegel" nach drei Jahren im Amt abgetreten. Ende Juli sei bekanntgegeben worden, dass die angeschlagene Bank zerschlagen wird, hieß es in dem Bericht. Den gesunden Teil übernehme die Piräus-Bank, der Rest werde wohl abgewickelt.

Schlecht gesicherte Kredite an Parteien vergeben

Nach den Angaben soll Pantalakis Ende August einem Parlamentsausschuss Rede und Antwort zur ATE-Krise stehen. Den Manager belastet auch, dass die Bank der sozialistischen Pasok-Partei und der konservativen Nea Dimokratia faule Kredite in Höhe von 150 Millionen Euro gewährt haben soll. Darüber hinaus wird Pantalakis demnach vorgeworfen, die Privatisierung von ATE-kontrollierten Unternehmen nicht vorangetrieben zu haben.

Angeblich kein Einkommen, aber Millionen Euro im Ausland

Wie viele wohlhabende Griechen ihr Geld im Ausland in Sicherheit bringen, enthüllte die Zeitung "Ta Nea" erst in der vergangenen Woche. Dem Blatt zufolge weiß die griechische Zentralbank von 403 Hellenen, die im Jahr 2010 offiziell kein Einkommen angaben, jeweils aber mehr als 100.000 Euro ins Ausland transferierten.

731 Griechen haben laut "Ta Nea" allein 2010 knapp eine Milliarde Euro ins Ausland überwiesen, unter anderem nach Großbritannien, in die Schweiz und nach Zypern.

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