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Standard Chartered bestreitet illegalen Handel mit Iran

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US-Behörden werfen Standard Chartered illegalen Handel mit Iran vor

07.08.2012, 11:19 Uhr | dpa-AFX, AFP

Standard Chartered bestreitet illegalen Handel mit Iran. Standard Chartered: Illegaler Handel mit Iran? (Quelle: Reuters)

Standard Chartered: Illegaler Handel mit Iran? (Quelle: Reuters)

Es klingt wie eine Geschichte aus einem schlechtem Agentenfilm. Die britische Bank Standard Chartered soll nach Vorwürfen von US-Behörden Geldgeschäfte im Umfang bis 250 Milliarden Dollar für iranische Banken abgewickelt haben. Die Bank wies die Vorwürfe zurück, die Aktie brach dennoch ein.

Ein Vorzeige-Institut

Die Skandalserie bei den britischen Großbanken geht weiter. Die New Yorker Finanzaufsicht rückte das bisherige Vorzeige-Institut Standard Chartered ins Zwielicht. Ermittlungen der Behörde zufolge soll die Bank über Jahre Geldgeschäfte im Umfang von 250 Milliarden US-Dollar für iranische Banken abgewickelt haben. Das ist wegen der geltenden Sanktionen gegen das Land illegal. Standard Chartered wies die Vorwürfe zurück, die Aktie brach dennoch zum Handelsauftakt um fast 15 Prozent ein.

Lizenzentzug droht

Die Bank verdiente mit den illegalen Geschäften laut Finanzaufsicht Hunderte Millionen Dollar an Gebühren. Insgesamt soll das Institut rund 60.000 einzelne Transaktionen abgewickelt und vor den Behörden verborgen haben. Nun drohen der Bank harte Strafen. Analysten rechnen mit Milliardenbelastungen. Die New Yorker Finanzaufsicht drohte dem Institut etwa bereits mit dem Entzug der Zulassung in den USA - das könnte Dollargeschäfte der Bank erschweren. In einem ersten Schritt muss die Bank nun einen unabhängigen Aufseher einstellen, der die Geschäfte überwacht.

Nur 14 Millionen Dollar illegal

Standard Chartered widersprach den Vorwürfen. Die Darstellung der Behörde gäben nicht das korrekte Bild der Fakten wider, hieß es in einer Mitteilung. Mehr als 99,9 Prozent der Transaktionen im Zusammenhang mit Iran bewegten sich innerhalb der gesetzlichen Regeln. Lediglich bei Geschäften im Umfang von 14 Millionen Dollar sei das nicht der Fall.

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