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Die deutsche Industrie spürt die Euro-Krise

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Die deutsche Industrie spürt die Euro-Krise

07.08.2012, 16:47 Uhr | dpa-AFX

Die deutsche Industrie spürt die Euro-Krise. Reger Handel im Hamburger Hafen (Quelle: dpa)

Der Hamburger Hafen (Quelle: dpa)

Die deutsche Industrie spürt die Schuldenkrise: Im Juni hat sie sich auch auf die deutschen Auftragseingänge ausgewirkt. Vor allem die rückläufige Nachfrage aus den Ländern der Eurozone hat die Nachfrage gedämpft. Das gesamte Auftragsvolumen sei um 1,7 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert wurde leicht auf 0,7 Prozent (zunächst: 0,6 Prozent) nach oben revidiert.

Einbruch bei Orders aus der Eurozone

Die Nachfrage aus dem Inland fiel um 2,1 Prozent. Besonders deutlich war aber der Rückgang der Aufträge aus der Eurozone, wo die Aufträge um 4,9 Prozent fielen. Die Aufträge aus den Ländern außerhalb der Eurozone stiegen hingegen leicht um 0,6 Prozent.

"Die Krise im Euroraum macht sich somit zunehmend in den Kernländern des Währungsraums bemerkbar", heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. In den kommenden Monaten sei daher auch nicht mit einem Wachstum der Industrieproduktion zu rechnen. "Auf Basis der Relation zwischen Einkaufsmanagerindex im verarbeitenden Gewerbe und Bruttoinlandsprodukt muss befürchtet werden, dass die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal schrumpfen wird."

Analysten bleiben optimistisch

Die Postbank hingegen bleibt trotz der unerwartet schlechten Daten zum Auftragseingang mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung nach wie vor leicht positiv gestimmt. "Die schwächer als erwartet ausgefallenen Auftragsdaten reichen nicht aus, um unsere Erwartung eines leichten BIP-Wachstums im zweiten Halbjahr zu revidieren", hieß es in einer Analyse. Allerdings hätten sich die Risiken für die Konjunktur in der größten europäischen Volkswirtschaft "ein Stück weit nach unten verschoben".

Unter den einzelnen Produktgruppen verbuchten die Hersteller von Vorleistungs- (minus 3,2 Prozent) und Investitionsgütern (minus 1,0 Prozent) im Juni weniger Aufträge. Die Nachfrage nach Konsumgütern veränderte sich kaum (minus 0,1 Prozent). Im Zweimonatsvergleich Mai/Juni gegenüber März/April nahmen die Aufträge insgesamt um 0,8 Prozent ab.

Mehr als sechs Prozent weniger Aufträge im Jahresvergleich

Schwächeren Inlandsbestellungen (minus 2,1 Prozent) stand ein leichtes Auftragsplus aus dem Ausland (plus 0,3 Prozent) gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Industrieaufträge im Mai/Juni arbeitstäglich bereinigt um 6,6 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 9,2 Prozent und die Auslandsnachfrage um 4,6 Prozent.

"Die Bestellungen in der Industrie weisen derzeit keinen eindeutigen Trend auf", schreibt das Wirtschaftsministerium. Insgesamt bleibe die Bestelltätigkeit stabil. Der Umfang von Großaufträgen sei für einen Juni durchschnittlich gewesen.

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