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Manchester United: Schlappe an der Börse

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Manchester United muss Abstriche beim Börsengang machen

10.08.2012, 12:03 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Manchester United: Schlappe an der Börse. Der Börsengang läuft für ManU nicht wie geplant (Quelle: imago)

Der Börsengang läuft für ManU nicht wie geplant (Quelle: imago)

Auf dem Platz lief es für Manchester United zuletzt nicht mehr so richtig rund, und auch an der Börse muss der englische Fußball-Rekordmeister eine Schlappe einstecken. Der Club wird seine Aktien für weniger Geld los als geplant. Statt wie erhofft bis zu 20 Dollar je Anteilsschein zu bekommen, müssen sich die Red Devils mit 14 Dollar begnügen.

Hälfte der Einnahmen geht an US-Milliardäre

Damit schrumpfen die Gesamteinnahmen von 333 Millionen auf 233 Millionen Dollar, umgerechnet 190 Millionen Euro. Der Handel mit den Aktien sollte heute an der New York Stock Exchange beginnen. Die jetzigen Eigentümer, die Milliardärsfamilie Glazer, stammt aus den Vereinigten Staaten. Der Clan erhält die eine Hälfte der Einnahmen, der Club die andere.

Fans fordern Investition in Neuverpflichtungen

Mit den Millionen soll der Schuldenberg des Vereins abgetragen werden. Wegen des Preisabschlags steht dafür aber jetzt weniger Geld zur Verfügung. Fans und Medien hatten nach dem verlorenen Meisterrennen gegen den Stadtrivalen Manchester City gefordert, dass ein Teil der Einnahmen in Neuverpflichtungen reinvestiert werden soll.

Manchester United ist nach einer Rangliste des US-Magazins "Forbes" der wertvollste Fußballclub der Welt. Erst jüngst hatte der Verein einen gut dotierten Sponsorenvertrag mit der Automarke Chevrolet abschließen können.

Club ist mehr als zwei Milliarden wert

Mancester United hatte Anfang Juli verkündet, ausgerechnet im Baseball- und Football-Land USA an die Börse gehen zu wollen. Der gesamte Club wird auf einen Wert von 2,3 Milliarden Dollar veranschlagt. Hätte er seine Papiere zum Höchstpreis losschlagen können, wäre der Verein satte 3,3 Milliarden Dollar wert gewesen. Doch selbst die niedrigere Summe ist für die Sportwelt gewaltig. Zum Vergleich: Borussia Dortmund ist an der Börse rund 150 Millionen Euro wert.

Der Milliardär Malcolm Glazer hatte Manchester United im Jahr 2005 für 790 Millionen Pfund - eine Milliarde Euro - erworben, anschließend von der Börse genommen und dem Verein die Kaufsumme als Schulden aufgebürdet. Aktuell steht Manchester mit 437 Millionen Pfund in den Miesen. Glazer wird auch nach dem Börsengang die Fäden ziehen, da er nur einen kleinen Teil seiner Aktien verkauft. Sein Stimmrechtsanteil wird bei satten 98,7 Prozent liegen.

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