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Wirtschaftsministerium fürchtet Rückschlag für die Wirtschaft in Deutschland

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Ministerium fürchtet Rückschlag für die deutsche Wirtschaft

10.08.2012, 15:34 Uhr | dapd, t-online.de

Wirtschaftsministerium fürchtet Rückschlag für die Wirtschaft in Deutschland. Die deutsche Wirtschaft brummt - wie lange noch? (Quelle: Reuters)

Die deutsche Wirtschaft brummt - wie lange noch? (Quelle: Reuters)

Noch brummt die deutsche Wirtschaft - doch die Aussichten trüben sich erheblich ein. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht "erhebliche Risiken" für die wirtschaftliche Zukunft hierzulande. Die schwelende Schuldenkrise im Euro-Raum belastet demnach weiter und bremst die Wirtschaft aus. Für den Herbst rechnen Experten auch wieder mit mehr Firmenpleiten.

Internationale Flaute bremst auch deutsche Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft zeige sich zwar "in einem schwierigen europäischen Umfeld weiterhin als recht robust", teilte das Ministerium in seinem Monatsbericht mit. Die gesamtwirtschaftliche Leistung dürfte im zweiten Quartal noch moderat gestiegen sein.

Das Geschäftsklima in Deutschland verschlechtere sich allerdings und deute das Risiko einer schwächeren Entwicklung in den kommenden Monaten an, hieß es. Angesichts einer internationalen Flaute habe die Dynamik erwartungsgemäß abgenommen. Die weiteren Aussichten für die deutsche Wirtschaft seien daher "mit erheblichen Risiken behaftet".

Deutsche kaufen weiter fleißig ein

Allerdings: Im beständigen Konsum der Deutschen sieht das Ministerium ein positives Signal. "Die Zunahme der Beschäftigung und die vergleichsweise kräftigen Lohnerhöhungen schaffen weiterhin günstige Einkommens- und Konsumperspektiven als Voraussetzung für eine robuste binnenwirtschaftliche Nachfrage", zitierte der "Spiegel" aus dem Monatsbericht.

Ebenfalls wenig Anlass zur Sorge gibt die Teuerung ín Deutschland, sie blieb im Juli mit 1,7 Prozent auf niedrigem Niveau. Im Mai war die Inflationsrate erstmals seit knapp eineinhalb Jahren wieder unter die kritische Marke von zwei Prozent gesunken.

Mehr Firmenpleiten drohen

Zwar hat die bisher stabile Konjunktur für einen deutlichen Rückgang bei den Firmenpleiten gesorgt, Insolvenzverwalter warnen jedoch vor Euphorie. "Die konjunkturelle Abkühlung wird sich auf die Insolvenzzahlen voraussichtlich ab Herbst auswirken", sagte der Vorsitzender des Branchenverbands VID, Christoph Niering. "Die Insolvenzzahlen reagieren typischerweise mit einer Zeitverzögerung von einigen Monaten auf die Konjunkturentwicklung."

So zeige die Konjunkturentwicklung noch wenig Wirkung auf die deutsche Wirtschaft. Allerdings spüre etwa die Autobranche bereits das geringere Wachstum, sagte Niering. Hier stünden vor allem die Zulieferer bei einer weiteren Abkühlung in Europa vor Problemen. "Grundsätzlich werden vor allem Unternehmen betroffen sein, die hauptsächlich nach Europa exportieren."

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