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Bei Opel wackelt angeblich jeder dritte Job

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Bei Opel wackelt angeblich jeder dritte Job

25.08.2012, 09:33 Uhr | dpa, AFP, dapd, dpa-AFX, t-online.de

Opel kommt einfach nicht aus der Krise. Jährliche Milliardenverluste, Kurzarbeit in Rüsselsheim und in Kaiserslautern und jetzt auch noch ein drohender Jobabbau. Wie "Bild" berichtet, soll jeder dritte Job in Gefahr sein. Das Blatt beruft sich auf einen Insider, der von einer Geheimstrategie der Opel-Mutter General Motors berichtet. Dieser Plan soll einen gewaltigen Stellenabbau beinhalten. Damit wäre die Kurzarbeit in den deutschen Werken nur ein Vorgeschmack auf die kommenden Wochen und Monate. Der Opel-Betriebsrat versuchte unterdessen die Opelaner zu beruhigen und dementierte den Bericht.

Opel-Betriebsrat: "das ist Unsinn"

"Das ist einfach Unsinn, eine Ente. Außerdem haben wir Verträge, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2014 ausschließen und verhandeln zur Zeit mit GM und Opel über eine Verlängerung bis 2016", sagte der Vorsitzende des Betriebsrats der Adam Opel AG, Wolfgang Schäfer-Klug. Dagegen schreibt "Bild", die geltenden Arbeitsverträge könnten unter Umständen mit dem Hinweis auf eine drohende Insolvenz ausgehebelt werden.

Das Blatt zitiert den Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky mit den Worten, es gebe keine solche Geheimstrategie. "Es ist unwahr, dass Opel einen derartigen Jobabbau in Deutschland plant." Allerdings gab er zu, dass die Strukturen verschlankt werden müssten. Er verwies aber auch auf die geltenden Verträge bis 2014 und die Verhandlungen über eine Verlängerung der Garantien bis 2016.

Kurzarbeit in Rüsselsheim und Kaiserslautern

Unterdessen reagiert der Autobauer auf den schwachen Absatz und führt im September im Stammwerk Rüsselsheim und in Kaiserslautern Kurzarbeit ein. An bis zu 20 Tagen soll die Produktion bis Jahresende stillstehen. Betroffen seien sowohl die Produktion auch als die Verwaltung. "Der europäische Automobilmarkt bricht drastisch ein. Die sinkende Auslastung kann nicht mehr wie bisher durch den Einsatz von Korridorschichten und Gleitzeitguthaben kompensiert werden", sagte Opel-Personalvorstand Holger Kimmes laut Mitteilung.

Betroffen sind in Rüsselsheim 3500 Mitarbeiter in der Produktion sowie 3300 in der Verwaltung, also etwa jeder zweite Beschäftigte am Stammsitz. Für die 7000 Mitarbeiter im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gilt die Regelung nicht. Im Werk Kaiserslautern müssen 2500 Menschen in die Kurzarbeit.

Noch andere Probleme bei Opel

Opel hatte in der vergangenen Woche die Verhandlungen über Kurzarbeit bestätigt. Als Grund nannte das Unternehmen die Absatzschwäche. Opel fuhr im ersten Halbjahr einen Verlust von 500 Millionen Euro ein. Der Absatz fiel um 15 Prozent.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Opel mit jedem verkauften Auto 939 Euro verliert. Dagegen verdient BMW mit jedem abgesetzten Wagen mehr als 4000 Euro.

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