Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

"Handelsblatt": Offenbar weitere Lustreisen bei Ergo auf Mallorca

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bericht: Weitere Lustreisen bei Ergo

30.08.2012, 10:17 Uhr | AFP

"Handelsblatt": Offenbar weitere Lustreisen bei Ergo auf Mallorca. Das "Handelsblatt" deckt weitere Lustreisen bei Ergo auf (Quelle: dpa)

Das "Handelsblatt" deckt weitere Lustreisen bei Ergo auf (Quelle: dpa)

Der Skandal um Lustreisen beim Versicherungskonzern Ergo ist offenbar größer als bisher angenommen. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf die Ergo-Konzernrevision berichtet, durften die leistungsstärksten freien Vertreter der Versicherungen auf Konzernkosten ins Bordell nach Mallorca reisen. Zudem hätten Vertreter in den Jahren 2009, 2010 und 2011 Reisen in einen Swinger-Club nach Jamaika organisiert.

Konzernchef wusste ab 2011 Bescheid

Der Ergo-Vorstandsvorsitzende Torsten Oletzky hatte die Lustreise nach Budapest im Jahr 2007, für die 20 Prostituierte engagiert worden waren, bislang als Einzelfall bezeichnet. Die Konzernrevision berichtete dem Unternehmenschef laut "Handelsblatt" jedoch schon 2011 über einen vom damaligen Vertriebschef gesponserten Bordellbesuch 2005, der diesem später als Kosten für "Speisen und Getränke" erstattet worden sei.

In den Unterlagen von Juni 2011 heißt es demnach, aufgrund der vorliegenden Information sei es aus Sicht der Revision "wahrscheinlich, dass mit den eingereichten Bewirtungsbelegen über gesamt 2428 Euro Aufwendungen für einen Nachtclub/Bordellbesuch finanziert wurden".

Vertreter hätten wissen können, wo sie absteigen

Im Revisionsbericht zur Jamaika-Reise 2010 steht laut "Handelsblatt", die Reiseunterlagen seien vorab zur Genehmigung vorgelegt worden. Die Gesamtkosten hätten sich auf rund 75.000 Euro belaufen. "Die Hotelbeschreibung enthielt unseren Ermessens Hinweise auf die Ausrichtung des Hotels." Das Hotel Hedonismus II wirbt dem Bericht zufolge damit, "das berüchtigste Hotel in der Welt für Singles und Paare ab 18 Jahren" zu sein.

Auf Anfrage des Blattes teilte Ergo mit, die Fälle seien nicht mit der Budapest-Affäre vergleichbar. "Bei dezentral organisierten Reisen wurde unternehmensseitig nicht die Auswahl von Hotels oder inhaltliche Ausgestaltung der Reise geprüft". Die Hotelauswahl sei vom selbstständigen Vermittler getroffen worden.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
Nur online: neue Wiesn-Looks für Damen, Herren & Kinder
bei tchibo.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017