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Bertelsmann: Sexroman "Shades of Grey" stützt Gewinn

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Bertelsmann: Sexroman stützt Gewinn

31.08.2012, 14:22 Uhr | dapd

Bertelsmann: Sexroman "Shades of Grey" stützt Gewinn. Bertelsmann profitiert von "Shades of Grey"-Romanen (Quelle: dpa)

Bertelsmann profitiert von "Shades of Grey"-Romanen (Quelle: dpa)

Die Erotikromanreihe "Shades of Grey" ist nicht nur für die Autorin E.L. James ein Riesen-Erfolg. Sie hilft auch dem Medienkonzern Bertelsmann über schwache Werbeeinnahmen hinweg. Der Verleger des Romans, die Bertelsmann-Tochter Random House konnte ihren operativen Gewinn im ersten Halbjahr fast verdoppeln, während die beiden großen Konzerntöchter RTL und Gruner + Jahr (G+J) rückläufige Überschüsse verzeichneten, wie Bertelsmann mitteilte.

Bertelsmann: Erfolg auch mit anderen Romanen

Allein von März bis Juni wurden weltweit 30 Millionen Bücher der "Shades of Grey"-Trilogie verkauft. Der britische Verlag Random House meldete ein Rekordergebnis nach Gütersloh: 790 Millionen Euro Umsatz und 114 Millionen Euro operativen Gewinn.

Die Gründe für den Anstieg sind demnach auch andere Bestseller wie "Calico Joe" von John Grisham oder "Gone Girl" von Gillian Flynn. Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe hob hervor, dass der Verlag bereits ein Viertel des Umsatzes mit elektronischen Büchern erziele. "Wir verdienen mit digitalen Inhalten Geld", erklärte er.

Bertelsmann: Fünf Prozent mehr Umsatz

Der Konzernumsatz stieg um fünf Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich um 31 Prozent auf 353 Millionen Euro. Der Profit stieg allerdings nicht wegen eines besseren operativen Ergebnisses, sondern vor allem wegen des Wegfalls von Sondereinflüssen, die im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres den Gewinn gemindert hatten.

Südeuropa belastet RTL

Die Töchter RTL und G+J berichteten dagegen fallende Gewinne: Der operative Gewinn bei RTL sank um fast 50 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro, während der Umsatz bei 2,8 Milliarden Euro stagnierte. Vor allem in Südeuropa und Osteuropa waren die Werbemärkte rückläufig, wie Bertelsmann mitteilte.

Der G+J-Umsatz stagnierte bei 1,1 Milliarden Euro. Der Gewinn brach um 40 Millionen Euro auf 85 Millionen Euro ein. Hier belastete vor allem der Rückgang im Anzeigengeschäft in Deutschland die Zahlen sowie Anlaufinvestitionen für das Internetgeschäft, bei dem Gruner im Vergleich zur Konkurrenz noch schwach ist.

Mehr Gewinn durch Dienstleistungstochter

Die Dienstleistungstochter Arvato steigerte dem Umsatz auf 2,1 Milliarden Euro, der Gewinn stieg leicht auf 83 Millionen Euro. Die Druckereien steuerten 20 Millionen Euro Gewinn bei. Bertelsmann beschäftige zum 30. Juni weltweit 104.768 Mitarbeiter, rund 1000 mehr als vor einem Jahr.

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