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Post: Staat macht Kasse

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Staat macht Kasse mit der Post

07.09.2012, 09:39 Uhr | dpa-AFX

Der Staat versilbert Post-Anteile und streicht fast eine Milliarde Euro ein. Insgesamt platzierte die KfW, die für Deutschland Beteiligungen verwaltet, 60 Millionen Aktien am Markt. Damit sinkt der Anteil des Bundes an der Post von 30,5 auf 25,5 Prozent, teilte das staatlich kontrollierte Institut mit. Aktien der Deutsche Post verlieren daraufhin deutlich - dennoch bleibt der Logistiker für Analysten eine Top-Empfehlung.

Post-Deal: Platzierungsbedingungen nicht optimal

Die KfW bleibt jedoch auch nach Abschluss der Transaktion größter Aktionär der Post. Die Platzierung der Aktien richtet sich an institutionelle Investoren. Dabei berät Rothschild die Staatsbank, Bookrunner für die Transaktion ist Bank of America Merrill Lynch.

Händlern zufolge liegt die Platzierungsspanne bei 15,40 bis 15,50 Euro je Aktie, am Vorabend sei allerdings noch über einen Platzierungspreis von 15,70 Euro spekuliert worden. Einer der Händler sagte daher: "Die Platzierungsbedingungen sind nicht so gut wie erwartet, was zum Handelsstart belasten dürfte." Im aktuellen Bullenmarkt sollten die Papiere aber problemlos an den Mann gebracht werden können.

Experten: Post-Aktien entwickeln sich trotzdem gut

Ein weiterer Händler sagte, die Nachricht sei "nicht wirklich überraschend" gekommen. Bereits im Juni habe es entsprechende Gerüchte gegeben, dass die Bundesregierung über die KfW ihren Post-Anteil auf 25 Prozent reduzieren wolle. Generell sei das Umfeld für Aktienplatzierungen derzeit gut und die Titel des Logistikunternehmens hätten sich vor allem seit Anfang Juni erfreulich entwickelt und knapp 20 Prozent zugelegt. Solange allerdings der Aktienüberhang bei der KfW bestehen bleibe, sei mit weiteren Platzierungen zu rechnen, begründete der Börsianer die negative Kursreaktion.

Trotz des Drucks auf die Aktien erinnerte er zugleich daran, dass die Platzierung auf längere Sicht positiv sei: "Dadurch verschwindet der Aktienüberhang und die Marktkapitalisierung nach Streubesitz steigt und erhöht die Chance für die Post-Aktie auf eine Aufnahme in den Benchmark-Index der Eurozone, den EuroStoxx 50. Da zudem die Fundamentaldaten des Unternehmens stimmten und der Logistiker eine attraktive Dividende biete, sei er der Aktie gegenüber positiv eingestellt.

Deutsche Post eine Top-Empfehlung

Analyst Robert Czerwensky von der DZ Bank sprach von einem "exzellenten Timing" der KfW für die Aktienplatzierung und meinte: "Die Deutsche Post bleibt mittelfristig unsere Top-Empfehlung im Logistiksektor." Dennoch rät er dazu, einen Teil der Gewinne durch die Aktien einzustreichen und nahm das Papier daher von seiner "Empfehlungsliste". Den fairen Wert sieht der Experte unverändert bei 19 Euro.

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