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VW kürzt seine Produktion

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VW kürzt seine Produktion

09.09.2012, 13:26 Uhr | dpa, t-online.de, dpa-AFX

Die Absatzkrise in Europa zwingt den VW-Konzern zu Produktionskürzungen. In diesem Jahr soll der Absatz in Westeuropa laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" um rund 150.000 Fahrzeuge geringer ausfallen als geplant. Ein VW-Sprecher bestätigte am Sonntag, dass eine "geringfügige Anpassung" geplant sei, nannte aber keine konkrete Zahl. Schon am Freitag hatte VW einen anderen Bericht zurückgewiesen, wonach das Absatzziel für dieses Jahr um 300. 000 Autos gesenkt worden sei.

Angespannte Marktsituation in Westeuropa

VW-Chef Martin Winterkorn sagte laut "Spiegel", dass er Kurzarbeit für das nächste Jahr nicht ausschließen könne: "Was 2013 wird, kann ich nicht sagen." Der VW-Konzern rechne zwar mit Wachstum in den USA und China. Aber ein großer Teil der dort verkauften Autos wird auch in den Fabriken in Nordamerika und China produziert. Die deutschen Werke werden laut dem Bericht von der Krise dagegen härter getroffen werden. Eine Ausnahme ist Wolfsburg, wo es Sonderschichten gibt.

VW geht davon aus, dass er in diesem Jahr weniger Autos verkaufen wird als ursprünglich geplant. "Aufgrund der anhaltend angespannten Marktsituation in Westeuropa haben wir daher geringfügige Anpassungen vorgenommen - jedoch bei weitem nicht in dem Maße wie gegenwärtig spekuliert wird", erklärten die Wolfsburger. Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, dass VW seine Absatzplanungen um 300.000 Fahrzeuge gekürzt habe. Diese Zahlen entbehrten jeder Grundlage, widersprachen die Wolfsburger.

Die Zeitung hatte berichtet, Vertriebsvorstand Christian Klingler habe intern den Absatzplan von 9,7 Million auf 9,4 Millionen Autos reduziert. Grund sei die Abkühlung der Konjunktur. Allein in Europa sollten demnach 250.000 Fahrzeuge aus der Kalkulation genommen werden. Entsprechend weniger Autos baue der Konzern in den Herbst- und Wintermonaten.

VW: Zukunft wird "deutlich schwieriger"

Anfang der Woche hatte die "Automobilwoche" bereits geschrieben, dass VW seine Zulieferer auf mögliche Produktionskürzungen im Herbst vorbereite. Volkswagen hatte das als Spekulation bezeichnet, aber bereits erklärt, dass die nächsten Monate insgesamt "deutlich schwieriger und fordernder werden".

2011 kam VW mit allen Töchtern auf einen Rekordwert bei den globalen Auslieferungen von rund 8,3 Millionen Autos, in der ersten Jahreshälfte 2012 lagen sie bei 4,45 Millionen. Für das Gesamtjahr geht der Konzern jetzt nach Informationen des "Handelsblatts" intern von 9,4 Millionen verkauften Fahrzeugen aus - bisher waren es 9,7 Millionen. Darin sei der Absatz der jüngsten Tochter Porsche bereits enthalten.

Offiziell gilt bei den Wolfsburgern nach wie vor die «Strategie 2018». Demnach will Volkswagen mit seinen mittlerweile zwölf Marken in spätestens sechs Jahren die Absatzschwelle von zehn Millionen ausgelieferten Fahrzeugen erreichen und zum größten Autohersteller aufsteigen.

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