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Ein Viertel der erwerbsfähigen Griechen ohne Job

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Ein Viertel der erwerbsfähigen Griechen ohne Job

13.09.2012, 14:29 Uhr | AFP, dpa-AFX

Ein Viertel der erwerbsfähigen Griechen ohne Job. Ein einem Arbeitsamt in Athen (Quelle: Reuters)

Ein einem Arbeitsamt in Athen (Quelle: Reuters)

Neue Hiobsbotschaft aus Griechenland: Fast jeder vierte Erwerbsfähige ist mittlerweile ohne Job. Die Arbeitslosenquote stieg von 22,6 Prozent im ersten Quartal auf 23,6 Prozent im zweiten Quartal, wie die Statistikbehörde mitteilte. Damit seien mehr als 1,16 Millionen Menschen im Land als arbeitslos registriert.

Vor allem Jugendliche betroffen

Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit: Bei den unter 24-Jährigen ist den Zahlen zufolge mehr als jeder Zweite ohne Job, die Quote liegt hier laut Statistikamt bei 53,9 Prozent.

Auch in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen sieht es düster aus, hier beträgt die Quote mittlerweile 36,8 Prozent. Frauen sind laut Statistik stärker betroffen als Männer, bei ihnen liegt die Arbeitslosigkeit bei 27,3 Prozent. Bei Männern beträgt die Quote 20,3 Prozent.

Fünf Jahre Rezession in Hellas

Griechenland steckt im fünften Jahr in der Rezession. Regierungschef Antonis Samaras kämpft derzeit um zusätzliche Einsparungen, um Forderungen der Gläubiger-Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu erfüllen.

Griechenland soll ein Sparpaket im Umfang von 11,5 Milliarden Euro vorlegen, damit die Troika die dritte Tranche über 31 Milliarden Euro aus dem insgesamt 130 Milliarden Euro schweren Rettungspaket freigibt.

Kassensturz auf Zypern

Die europäischen Finanzminister kommen vom morgigen Freitag an im zyprischen Nikosia zusammen, um über akute Probleme in Krisenländern des gemeinsamen Währungsgebiets zu sprechen. Dabei wird es laut Diplomaten vor allem um Griechenland und Spanien gehen.

Diplomaten erwarten in Nikosia keine Grundsatzbeschlüsse zum krisengeschüttelten Griechenland, da der vollständige Bericht der "Troika"-Kontrolleure wohl erst Anfang Oktober vorliegen wird.

Die Euro-Kassenhüter, die die zweitägige Konferenz einläuten werden, sollen aber erste Eindrücke der Prüfer erhalten. In Athen wird immer noch um das mehr als 11,5 Milliarden Euro schwere Sparprogramm gestritten. Ohne dies können keine Gelder mehr nach Griechenland fließen.

Lesen Sie hier, wie die deutschen Arbeitslosenzahlen sind.

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