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Seltene Erden: Grönland wird zur Schatzkammer

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Seltene Erden: Grönland wird zur Schatzkammer

02.10.2012, 19:40 Uhr | dpa-AFX

Seltene Erden: Grönland wird zur Schatzkammer. Ein Stück Lithium-Glimmer aus Zinnwald im Erzgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze (Quelle: dapd)

Lithium ist eines der begehrten Hightech-Metalle (Quelle: dapd)

Jetzt dürfte die Führung in Peking aufhorchen: Deutsche Forscher haben Grönland als Schatzkammer für Computer-Rohstoffe entdeckt. "Die gesamten Vorräte an Seltenen Erden reichen aus, um den gegenwärtigen Weltbedarf für 150 Jahre zu decken", sagte der Wissenschaftler Harald Elsner von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

China ist der Platzhirsch bei Hightech-Metallen

Der Wettbewerb um Hightech-Metalle hat in den vergangenen Jahren weltweit an Schärfe zugenommen. China kontrolliert zurzeit fast den gesamten Weltmarkt und hat den Export immer weiter eingeschränkt.

Anders als der Name vermuten lässt, sind seltene Erden durchaus in vielen Ländern vorhanden, auch in Deutschland oder Tschechien. Allerdings ist der Abbau mit erheblichen ökologischen Risiken verbunden.

Unmengen an wertvollen Metallen in Grönland

Nun also rückt Grönland in den Fokus. Die Ressourcen der riesigen arktischen Insel waren Thema einer internationalen Konferenz, zu der bis zum Mittwoch mehr als 600 Experten in der niedersächsischen Landeshauptstadt zusammengekommen sind.

Einer Studie zufolge gibt es auf der zu Dänemark gehörenden, aber von den Einwohnern selbstverwalteten Insel enorme Vorkommen an Molybdän, Beryllium, Lithium und Tantal. Daneben fänden sich Gold, Platin, Palladium, Uran und Strontium sowie Blei, Zink und Eisenerz. Der größte Bestand an schweren Seltenen Erden liege ebenfalls dort.

Kein schneller Zugang zu den Rohstoffen

Der Bergbau ruhe in Grönland jedoch seit zwei Jahren. Unabhängig davon gelte es, das Potenzial der Insel in den Blick zu nehmen, hieß es aus der BGR.

Auch deutsche Unternehmen hätten trotz schwieriger Bedingungen schon Interesse gezeigt. Mit "kurzfristigen Abbauvorhaben von Bedeutung" sei in kurzer Frist jedoch nicht zu rechnen, schätzte Elsner.

Deutsche Industrie braucht Importe

Der Wettlauf um die Seltenen Erden, die wichtige Ausgangsstoffe der Halbleiter-Industrie sind, wird auch durch die Exportpolitik des Haupterzeugerlands China angeheizt. Zwar lockerte das Reich der Mitte seine Beschränkungen zuletzt wieder etwas.

Nach Einschätzung der BGR ist Deutschland aber weiter auf Importe angewiesen und muss sich mit Recycling-Techniken unabhängiger machen. In Niedersachsen fordert die Industrie von der Landesregierung dazu ein eigenes Rohstoffkonzept.

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