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Neue Spekulationen um Opel und PSA

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Neue Spekulationen um Opel und PSA

15.10.2012, 11:27 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, sky

Neue Spekulationen um Opel und PSA. Neue Spekulationen um die notleidenden Autobauer Opel und PSA (Quelle: dpa)

Peugeot-Citroen soll Opel übernehmen (Quelle: dpa)

Zu einer möglichen Zwangsheirat von Opel und Peugeot-Citroën gibt es neue Einzelheiten und Spekulationen. So loten die beiden Autobauer weiter die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit aus. Noch vor Jahresende solle ein Ergebnis für die Sparten Einkauf und Fahrzeugplattformen verkündet werden, sagte ein Opel-Sprecher. Die Peugeot-Aktie legte darauf hin stark zu. Derweil soll Opel die zukunftsträchtige Entwicklung von Brennstoffzellen verlieren.

Die Gerüchteküche kocht

Das "Wall Street Journal" berichtete unterdessen in seiner Online-Ausgabe von Überlegungen, die Kooperation von Opel und PSA auch auf die Motor-Entwicklung auszudehnen. Eine weitergehende Fusion sei aber nicht geplant, hieß es mit Verweis auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

Derweil meldete die "Financial Times Deutschland" (FTD) ebenfalls unter Berufung auf zwei Insider, eine Fusion sei "nur eine Option von vielen, die in den nächsten Wochen zur Entscheidung anstehen".

Und weiter: General Motors wolle sich von der zukunftsträchtigen Brennstoffzellenentwicklung in Mainz-Kastel trennen, diese werde in die USA verlagert. Technisches Know-how gilt laut "FTD" als Plus von Opel im GM-Konzern.

Ein Opel-Sprecher kommentierte dem Blatt zufolge: "Die betroffenen 200 Mitarbeiter werden andere Aufgaben in der Fahrzeugentwicklung übernehmen." Der Standort bleibe mit rund 40 Mitarbeitern zur Batterieentwicklung erhalten. Die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle finde aber künftig ausschließlich in den USA statt.

Bericht über angebliche Zwangsfusion

Am Freitag hatte die französische Wirtschaftsnachrichtenseite "latribune.fr" über Fusionsgespräche berichtet. Demnach sieht der derzeit diskutierte Projektplan vor, Opel und die Autobausparte des PSA-Konzerns in einer neuen Gesellschaft zu bündeln.

Er sei bislang allerdings noch nicht dem Aufsichtsrat vorgelegt worden. Die Unternehmen wollten keine Stellungnahmen zu dem Gerücht abgeben.

Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug erläuterte dazu: "Ich kann dies nach meinen Kenntnissen nicht bestätigen." Ein solcher Zusammenschluss ergebe auch überhaupt keinen Sinn für Opel, sagte er der "Allgemeinen Zeitung Mainz".

Die "FTD" ergänzte, ein Gemeinschaftsunternehmen, das zu jeweils 50 Prozent GM und PSA gehören würde, träfe in Frankreich auf Zurückhaltung. Bei PSA wird der eigene Wert höher eingestuft als der von Opel - sodass bei einer Fusion eine Zahlung an die Franzosen fällig sein könnte.

Kooperation der Sorgenkinder

Sowohl die PSA-Marken Peugeot Citroën als auch Opel leiden extrem unter der Absatzkrise in Europa, weil sie anders als andere Autobauer vom europäischen Markt abhängig sind. Die Folge sind Überkapazitäten.

GM und PSA waren im Februar eine Allianz eingegangen, um Kosten zu drücken. Vereinbart ist bereits, dass die französische Seite ab 2013 Logistik-Dienste übernimmt. Ein Opel-Sprecher sagte, die Gespräche würden entsprechend der im Februar angekündigten strategischen Zusammenarbeit geführt.

Der jüngste Bericht war mitten in die Sanierungsverhandlungen bei Opel geplatzt. Die Gespräche über die Zukunft der vier deutschen Opel-Werke sind auf der Zielgeraden.

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