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Schweizer Großbank UBS streicht fast 10.000 Stellen

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Drastischer Stellenabbau bei Schweizer Großbank UBS

30.10.2012, 10:29 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

Die Schweizer Großbank UBS streicht bis 2015 weltweit Tausende weiterer Arbeitsplätze. Die aktuell noch über 63.000 Mitarbeiter zählende Bank soll in drei Jahren noch etwa 54.000 Stellen aufweisen, also rund 15 Prozent weniger als heute. Ein Viertel der Stellenstreichungen betrifft die Schweiz, wie ein UBS-Sprecher sagte. Ansonsten dürften vor allem Zentren wie New York, London und Singapur betroffen sein. Gleichzeitig will die UBS ihr Investmentgeschäft verkleinern. Die UBS-Aktie legt an der Börse deutlich zu.

Die UBS verkleinert insbesondere ihr Investmentbanking deutlich. Vor allem zieht sich die Bank aus Teilen des Handels mit Obligationen und strukturierten Produkten zurück. Dies ist jener Teil der Investmentbank, in dem 2007 Milliarden-Abschreibungen ausgelöst wurden. Stattdessen sollen sich die Investmentbanker künftig auf Beratung, Marktanalysen sowie den Handel mit Aktien, Devisen und Edelmetallen konzentrieren.

Vermögensverwaltung wird gestärkt

Die Bank solle auf diese Weise fit gemacht werden für die Zukunft, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti. Parallel zum Abbau beim Investmentbanking will das weltweit operierende Finanzinstitut nach Worten Ermottis die Vermögensverwaltung stärken. In diesem Bereich wolle man weiterhin weltweit führend bleiben. Das Investmentgeschäft der größten Schweizer Bank hatte nicht zuletzt durch den in London wegen Betrugs angeklagten UBS-Banker Kweku Adoboli Milliardenverluste erlitten.

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Der bisherige Co-Chef der Investmentsparte, Adobolis einstiger Vorgesetzter Carsten Kengeter, verlässt die Geschäftsleitung, wie die Bank mitteilte. Dadurch wird Andrea Orcel - ein Vertrauter von Konzernchef Sergio Ermotti - alleiniger Chef der künftig deutlich verkleinerten Investmentsparte.

Hoher Quartalsverlust

Der geplante Umbau bürdet der UBS auch große finanzielle Lasten auf, die für das dritte Quartal 2012 zu einem Reinverlust von 2,17 Milliarden Franken (1,8 Milliarden Euro) führten. Ohne Sonderlasten hat die UBS in den Monaten Juli bis September vor Steuern 1,4 Milliarden Franken verdient. Alle großen Konzernsparten - Globale Vermögensverwaltung und Vermögensverwaltung in Amerika, die Investmentbank sowie die Anlageverwaltung für institutionelle Kunden (Asset Management) - verbesserten ihren Vorsteuergewinn im Vergleich mit dem Vorquartal. Die Kundengelder der Vermögensverwaltungssparten stiegen von 2,16 Billionen Franken auf 2,24 Billionen Franken.


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