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Autoindustrie: EU plant angeblich milliardenschweres Hilfspaket

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Presse: EU plant milliardenschwere Hilfspakete für Autoindustrie

03.11.2012, 14:23 Uhr | dapd, AFP, dpa-AFX

Autoindustrie: EU plant angeblich milliardenschweres Hilfspaket. Weitere Branchen haben sich an der Krise angesteckt (Quelle: dapd)

Weitere Branchen haben sich an der Krise angesteckt (Quelle: dapd)

Europas Autoindustrie geht schweren Zeiten entgegen. Schon jetzt stehen mehrere Werke auf der Kippe und der Absatz geht weiter zurück. 2013 dürfte sich die Lage in der Branche noch verschärfen. Nun plant die EU den Herstellern mit milliardenschweren Hilfen auf die Sprünge zu helfen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner neuesten Ausgabe.

Auto-Hilfen aus Forschungsfonds

Zur Sicherung der zwölf Millionen Arbeitsplätze in der europäischen Automobilindustrie bereitet die EU-Kommission angeblich einen milliardenschweren Aktionsplan vor. Laut "Focus" will der für Industrie zuständige Vize-Präsident der EU-Kommission, Antonio Tajani, das Konzept in den nächsten Tagen vorstellen.

Dieses sehe unter anderem Zuschüsse für die Entwicklungsabteilungen von Autokonzernen aus einem 80 Milliarden Euro umfassenden Forschungsbudget vor, heißt es in dem Bericht. Demnach will die EU auch Werksschließungen mit Hilfsprogrammen sozial flankieren.

Autobauer schließen mehrere Werke

Neben der General Motors-Tochter Opel, wo alleine im Laufe dieses Jahres 2600 Stellen weg fallen sollen und das Aus für das Werk Bochum als beschlossene Sache gilt, will auch der französische PSA-Konzern wegen der Absatzkrise in Europa 8000 Stellen streichen. Ford kündigte Werkschließungen in Europa an.

Die Autoverkäufe in der EU waren im September den zwölften Monat in Folge gesunken. Im Vergleich zum September 2011 gingen sie nach Angaben der Hersteller um 10,8 Prozent auf rund 1,1 Millionen Fahrzeuge zurück. Auf dem deutschen Markt betrug das Minus demnach 10,9 Prozent, in Italien sogar 25,7 Prozent.

Drastischer Einbruch droht

Und die Krise dürfte noch lange anhalten: Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen erwartet, dass 2013 das schlechteste Verkaufsjahr in Westeuropa seit 1993 wird - mit 11,6 Millionen Auto-Verkäufen nach 11,9 Millionen in diesem Jahr.

Auch in Deutschland dürfte die Zahl der Neuzulassungen zurückgehen: Dudenhöffer erwartet im nächsten Jahr hierzulande 3,03 Millionen Neuzulassungen, nach 3,1 Millionen im Jahr 2012. Damit dürfte der hiesige Automarkt im Vergleich zu den europäischen Nachbarn noch vergleichsweise gut dastehen. Das schlechteste Autojahr nach der Wiedervereinigung war 2010, das Jahr nach der Abwrackprämie, als nur 2,92 Millionen neue Autos zugelassen wurden.

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Wirtschaft
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Auch in Deutschland im zwei- stelligen Prozentbereich. zum Video

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