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Industrie: Deutlich weniger Aufträge

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Industrie: Deutlich weniger Aufträge

06.11.2012, 15:44 Uhr | dpa, dpa-AFX

Industrie: Deutlich weniger Aufträge. Vor allem aus der Eurozone kommen immer weniger Aufträge für die Industrie (Quelle: dapd)

Vor allem aus der Eurozone kommen immer weniger Aufträge für die Industrie (Quelle: dapd)

Die deutsche Wirtschaft spürt den Gegenwind der Euro-Schuldenkrise immer stärker: Im September erhielten die Industrieunternehmen 3,3 Prozent weniger Aufträge als im Vormonat, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Schwaches wirtschaftliches Umfeld

"Das schwache wirtschaftliche Umfeld des Euroraums, aber auch der übrigen Weltwirtschaft schlägt sich mittlerweile deutlicher als im ersten Halbjahr bei der Nachfrage nach deutschen industriellen Erzeugnissen nieder", hieß es aus dem Ministerium. Die Nachfrage aus dem Ausland war mit minus 4,5 Prozent besonders stark rückläufig, aus dem Euroraum kamen sogar 9,6 Prozent weniger Aufträge.

Allerdings war der Umfang von Großaufträgen, die für gewöhnlich stark zu Buche schlagen, unterdurchschnittlich. Dies dürfte die Entwicklung im zusätzlich belastet haben. Der Auftragseinbruch zieht sich den Angaben zufolge durch fast alle Bereiche. Bei Vorleistungsgütern gingen die Bestellungen um 5,0 Prozent zurück, im wichtigen Investitionsgüterbereich um 2,4 Prozent, bei Konsumgütern um 1,7 Prozent.

Einer der wenigen Lichtblicke bleibt der Maschinenbau. Die Schlüsselbranche verzeichnete im September ein Auftragsplus 11,1 Prozent. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hatte aber erst vergangene Woche erklärt, für eine Entwarnung sei es zu früh, das niedrigere Vorjahresniveau und das Zusammentreffen zahlreicher Großaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern verzerrten das Bild.

Industrieaufträge: Rückgang setzt sich fort

Bereits im Vormonat hatte sich ein Orderrückgang ergeben. Er wird mit nunmehr 0,8 Prozent jedoch um 0,5 Punkte geringer als bislang ausgewiesen. Auf Jahressicht gaben die Neuaufträge im September um 4,7 Prozent nach. Die Markterwartungen wurden sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich klar verfehlt.

Wie sehr sich gerade die Konjunkturaussichten verschlechtern, zeigt sich auch in der pessimistischen Einschätzung der Wirtschaftsweisen: Der so genannte Sachverständigenrat zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist laut einem Pressebericht mit seinen Konjunkturerwartungen für Deutschland skeptischer als die Bundesregierung.

Nur noch wenig Wachstum

Für kommendes Jahr erwarten die "fünf Weisen" ein reales Wachstum von 0,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), berichtet das "Handelsblatt". Dies entspricht der Schätzung für das laufende Jahr. Am Mittwoch wollen die Wirtschaftsweisen ihr Jahresgutachten mit dem Titel "Stabile Architektur für Europa - Handlungsbedarf im Inland" vorstellen. Die Bundesregierung rechnet für 2013 mit einem Prozent Wachstum.

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