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Allianz-Konzern will trotz "Sandy"-Schäden Gewinne steigern

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Versicherungskonzern  

Allianz-Konzern will trotz "Sandy"-Schäden Gewinne steigern

09.11.2012, 12:58 Uhr | dapd

Allianz-Konzern will trotz "Sandy"-Schäden Gewinne steigern. Allianz trotz "Sandy"-Schäden mit ambitionierten Gewinnzielen  (Quelle: dapd)

Allianz mit ambitionierten Gewinnzielen (Quelle: dapd)

Ende Oktober bereits angekündigt, nun offiziell: Trotz der erwarteten Milliardenschäden durch den Hurrikan "Sandy" strebt die Allianz in diesem Jahr einen höheren Gewinn an als ursprünglich geplant. Europas größter Versicherer rechnet 2012 mit einem operativen Ergebnis von mehr als neun Milliarden Euro. Ursprünglich hatte die Allianz als Ziel eine Spanne von 7,7 bis 8,7 Milliarden Euro ausgegeben. Die Allianz-Aktie zeigte sich am Freitag dennoch abgeschwächt.

In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchte das Unternehmen bereits 7,2 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 80,5 Milliarden Euro. Bäte konnte zwar noch nicht sagen, wie sehr die Schäden durch "Sandy" die Bilanz im laufenden vierten Quartal belasten werden. Finanz-Vorstand Oliver Bäte wies aber daraufhin, dass die zu erwartenden Kosten durch Rückversicherungen gedeckelt seien.

Naturkatastrophen mit geringeren Auswirkungen auf die Bilanz

Den Überschuss erhöhte die Allianz in den ersten neun Monaten um 87 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Im Gegensatz zum Vorjahr, als Naturkatastrophen wie die Erdbeben in Japan und Neuseeland die Bilanz verhagelten, fielen dieses Jahr deutlich weniger Schäden an. Allein in den Monaten Juli bis September konnte die Allianz den Nettogewinn von 258 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro erhöhen. Der Umsatz kletterte in diesem Quartal um knapp fünf Prozent auf 25,2 Milliarden Euro.

Aktuelle Börsenmeldungen

    Gewinnsteigerung um 31 Prozent

    Die Allianz steigerte den Gewinn in allen Geschäftsbereichen. Besonders stark wuchs der Konzern aber in der Vermögensverwaltung. Das operative Ergebnis erhöhte sich in diesem Bereich in den ersten neun Monaten um mehr 31 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung verbuchte der DAX-Konzern ein Plus von 11,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro.

    Neugeschäft mit Lebensversicherungen geht deutlich zurück

    Mit Lebens- und Krankenversicherungen verdiente der DAX-Konzern operativ mit 822 Millionen Euro zwar knapp 60 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings stagnierte der Umsatz im Unterschied zu den anderen Geschäftsbereichen bei 11,9 Milliarden Euro. Vor allem das Neugeschäft fiel schlechter aus als im Vorjahr. Bäte kritisierte in diesem Zusammenhang das niedrige Zinsniveau, das den Sparern und Lebensversicherern zu schaffen mache.

    Eine Studie des Bundesfinanzministeriums, nach der ein Fünftel der deutschen Lebensversicherer wegen der niedrigen Zinsen gefährdet sei, beunruhigt Bäte jedoch nicht. "Viele Unternehmen stehen sehr solide da", sagte er. Er riet den Versicherern, sich darauf zu konzentrieren, den Garantiezins zu erwirtschaften. So ließen beispielsweise auch kleinere Konkurrenten ihre Einlagen von der Vermögensverwaltungstochter Allianz Global Investor anlegen, um so höhere Zinsen erzielen zu können, erläuterte der Finanzvorstand.

    Griechenland-Anleihen schon abgeschrieben

    Die Eurokrise macht dem Konzern im Unterschied zum Vorjahr deutlich weniger zu schaffen. Griechenland-Anleihen hat der Konzern abgeschrieben, mit Italien-Anleihen machte die Allianz sogar "ganz gute Geschäfte", wie Bäte berichtete. "Wir halten Italien für ein wichtiges Land Europas, das wir sehr positiv begleiten."

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