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Air Berlin kappt angeblich jede zehnte Stelle

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Air Berlin kappt angeblich jede zehnte Stelle

14.11.2012, 14:28 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de, sky

Air Berlin kappt angeblich jede zehnte Stelle. Rosskur bei Air Berlin (Quelle: imago)

Air Berlin muss weiter mit wirtschaftlichen Turbulenzen kämpfen (Quelle: imago)

Bei Air Berlin brodelt die Gerüchteküche: Die angeschlagene Fluggesellschaft will laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv rund zehn Prozent der Arbeitsplätze streichen. Das entspreche mehr als 900 Stellen, berichtete n-tv ohne Angabe von Quellen. Auch die Nachrichtenagentur dapd meldete Ähnliches. Die Airline selbst hielt sich bedeckt.

Kein Kommentar von Air Berlin

Knapp einen Monat nach der Verkündung ihres Sparprogramms "Turbine 2013" wollte die Airline aber noch keine Details preisgeben. "Dieses Programm wird in den nächsten Wochen detailliert ausgearbeitet", teilte eine Sprecherin von Air Berlin auf dpa-Anfrage mit. Und weiter: "Ob dazu auch ein Stellenabbau gehört, kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt noch dementiert werden."

Es gehe darum, die Strukturen und Prozesse des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen mit dem Ziel, sie zu optimieren und signifikant Kosten zu reduzieren, hieß es auf Anfrage von dapd. Damit reagiere das Unternehmen auf ein sich weiter eintrübendes wirtschaftliches Umfeld, auf einen schwächelnden Euro sowie auf ein durch wachsende Unsicherheit geprägtes Konsumverhalten.

Rosskur und Zahlen im Fokus

An diesem Donnerstag wollen Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn und sein Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer Zahlen für das dritte Quartal präsentieren.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hatte Mitte Oktober einen verschärften Sparkurs angekündigt und das Programm "Turbine 2013" genannt. Air Berlin steckt unter anderem wegen der Folgen der Wirtschaftsflaute, der deutschen Flugsteuer und steigender Kerosinpreise in Turbulenzen.

Rekord-Verlust bei Air Berlin

Zwar waren im vergangenen Jahr so viele Menschen wie nie in die rot-weißen Maschinen gestiegen. Der Umsatz kletterte auf einen Rekordwert - der Verlust aber auch: 272 Millionen Euro. Den letzten Nettogewinn gab es 2007.

Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn versucht seit seinem Amtsantritt im Sommer 2011, das Unternehmen nach jahrelangen Verlusten gesundzuschrumpfen. Allein das schon länger laufende Sparprogramm "Shape & Size" soll die Kosten um einen dreistelligen Millionenbetrag reduzieren - schon im Jahr 2012 um 230 Millionen Euro. Nach Angaben der Sprecherin laufen diese aktuellen Maßnahmen "besser als erwartet".

Ver.di schlägt Alarm

Die Gewerkschaft Ver.di hat die Fluggesellschaft Air Berlin aufgefordert, ihre Sparpläne sofort öffentlich zu machen. Die jüngsten Berichte über die angeblich geplante Streichung jedes zehnten Arbeitsplatzes seien "schockierend", sagte eine Verdi-Sprecherin in Berlin. Die Beschäftigten von Air Berlin seien stark verunsichert. Es könne nicht sein, dass die Mitarbeiter noch wochenlang im Unklaren blieben.

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