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Neue Technik: Schaufensterpuppen spionieren Kunden aus

22.11.2012, 13:21 Uhr | AFP

Schaufensterpuppen spionieren Kunden aus. Im Auge der "EyeSee-Mannequins" befindet sich die Kamera (Quelle: Almax)

Im Auge der "EyeSee-Mannequins" befindet sich die Kamera (Quelle: Almax)

Eine neue Überwachungstechnik könnte auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Mit Schaufensterpuppen, den so genannten "EyeSee-Mannequins", spionieren angeblich bereits mehrere Modeketten im Ausland ihre Kunden aus. Das berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf den italienischen Hersteller Almax.

Kameras in den Puppenaugen

In den Puppenaugen sei eine Videokamera mit einer Software zur Gesichtserkennung installiert. Die "EyeSee-Mannequins" können Alter, Geschlecht und Ethnie eines Kunden feststellen. Das hilft den Modefirmen, ihre Auslagen und ihr Personal gezielter an die Kundschaft anpassen.

Hierzulande werden die Überwachungspuppen dem Bericht zufolge noch nicht eingesetzt. Es gebe aber Interesse aus Deutschland, sagte Almax-Geschäftsführer Max Catanese der Zeitung. In Europa und den USA würden vor allem Modeketten mit großen Filialen bereits mit den Überwachungspuppen arbeiten.

Datenschützer kritisieren neue Technik

Er verhandele derzeit mit mehreren führenden Modeketten über einen flächendeckenden Einsatz, sagte Catanese. Seit Dezember 2011 habe Almax mehrere Dutzend Exemplare der 4000 Euro teuren Puppen ausgeliefert, noch einmal so viele seien bestellt.

Datenschützer halten den Einsatz der Puppen für bedenklich. Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz, sagte, er halte dies "rechtlich für mehr als zweifelhaft". Auch bei entsprechenden Hinweisen sei "solch eine Überwachung kaum zu rechtfertigen".

Detaillierte Kundenprofile möglich

Zusammen mit der "regulären" Videoüberwachung in Geschäften, mit der Identifizierung beim Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte, Kundenkarten und Funketiketten ließen sich mit den Videodaten detaillierte Kundenprofile anlegen. "Eine solch lückenlose Verhaltenskontrolle wäre datenschutzrechtlich unzulässig", kritisierte Schaar.

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