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OECD: Euro-Krise bremst Wachstum in Deutschland

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OECD: Euro-Krise bremst Wachstum in Deutschland

27.11.2012, 15:30 Uhr | t-online.de, dpa-AFX, AFP

OECD: Euro-Krise bremst Wachstum in Deutschland. OECD erwartet weniger Wachstum in Deutschland  (Quelle: dapd)

OECD: deutsche Wirtschaft wächst nur schwach (Quelle: dapd)

Die Konjunkturaussichten für Deutschland verdüstern sich: Wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung infolge der Euro-Krise dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um nur 0,5 Prozent wachsen, heißt es im Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Im Frühjahr war die OECD noch von einem Wachstum von 1,9 Prozent ausgegangen, das nach der neuen Prognose nun erst 2014 erreicht werden soll. Für dieses Jahr rechnet die OECD mit einem Wachstum von 0,8 Prozent.

Bereits im zweiten Halbjahr 2012 litt die deutsche Wirtschaft an der "deutlich sinkenden Auslandsnachfrage, insbesondere aus anderen Ländern des Euroraums", wie es im OECD-Bericht hieß. Besonders trifft deutsche Unternehmen, dass Investitionsgüter wie Maschinen weniger nachgefragt werden, weil Firmen im In- und Ausland Einschnitte bei ihren Investitionsplänen vornehmen. Die Situation dürfte sich nur langsam verbessern: 2013 werde "für den Welthandel insgesamt ein schwaches Jahr", sagte OECD-Deutschlandexperte Andrés Fuentes.

OECD sieht keine Rezession für Deutschland

Deutschland schlittert aber an einer Rezession vorbei, wie sie die OECD in einem im September vorgelegten Zwischenbericht noch prognostiziert hatte. Die Experten hatten damals mit einem Minus von 0,1 Prozent im dritten Quartal 2012 und von 0,2 Prozent im vierten Quartal 2012 gerechnet. Im dritten Quartal gab es aber ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent in Deutschland.

Die OECD hielt an ihrer Prognose von einem leichten Schrumpfen der Wirtschaft in den letzten drei Monaten 2012 fest. Im ersten Quartal 2013 dürfte es dann nach ihrer Einschätzung ein Nullwachstum geben.

Euro-Krise belastet Exporte

Als "Hauptrisiko" für die Wachstumsaussichten bezeichnet die OECD die Euro-Krise. "Falls die Spannungen an den Märkten für Staatsanleihen im Euroraum stark bleiben, werden sich die deutschen Exporte möglicherweise nicht in dem projizierten Ausmaß erholen".

Deutschland steht mit diesen Aussichten dennoch deutlich besser da als der Euro-Raum im Schnitt. Für die Länder mit der Gemeinschaftswährung rechnen die OECD-Ökonomen im kommenden Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent, 2014 dann mit einem Wachstum um 1,3 Prozent. Für das laufende Jahr wird ein Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

USA auch mit Problemen

Die US-Wirtschaft dagegen expandiert zwar, jedoch weniger stark als im früheren Jahresverlauf erwartet. Die USA können 2013 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 rechnen, im Jahr 2014 mit 2,8 Prozent. In der OECD sind derzeit 34 Länder zusammengeschlossen, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen. Neben den meisten EU-Staaten sowie den USA und Japan sind beispielsweise die Türkei oder Mexiko Mitglied.

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