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Mega-Panne an der Börse Stockholm

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Mega-Panne an der Börse Stockholm

29.11.2012, 19:34 Uhr | dpa-AFX

Mega-Panne an der Börse Stockholm. Kleine Börsen-Panne in Schweden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das ist die schwedische Flagge (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nervenaufreibender Schock an der sonst so beschaulichen Börse in Stockholm: Ein gigantischer Fehlauftrag hat den Handel mit Index-Derivaten einem Zeitungsbericht zufolge kollabieren lassen.

Order über 70.000 Milliarden Dollar

Durch eine technische Panne habe eine Order im Wert von knapp 70 Billionen US-Dollar Chaos verursacht, berichtete die schwedische Wirtschaftszeitung "Svenska Dagbladet Näringsliv".

Dass die Computer bei diesem Auftrag ausstiegen, ist verständlich: Dieses Order-Volumen entspreche dem 131-fachen des schwedischen Bruttoinlandsprodukts.

Die Börse sucht den Fehler

Bei dem Auftrag soll es sich um Derivate auf den schwedischen Aktienindex OMXS30 gehandelt haben. Insgesamt seien 4,3 Milliarden Futures im Wert von fast 460 Billionen schwedischen Kronen geordert worden, hieß es in dem Zeitungsbericht. Die Fehlersuche sei noch im Gange, wurde ein Sprecher der Börse zitiert.

Der Handel wurde für mehrere Stunden ausgesetzt, nahm aber ab Donnerstagmorgen wieder seinen gewohnten Lauf.

Steckt der Hochfrequenz-Handel dahinter?

Der Vorfall dürfte einmal mehr Diskussionen um die technische Zuverlässigkeit der Börsen im Zeitalter des Hochfrequenz-Handels auslösen. In diesem Jahr häufen sich die Pannen weltweit. Anfang Oktober war der indische Aktienmarkt nach einer Reihe fehlerhafter Aufträge vorübergehend im Chaos versunken. Allein im August hatte es binnen weniger Tage gleich drei große Handelsaussetzer in New York, Madrid und Tokio gegeben.

Die Pannen wecken zudem Erinnerungen an den legendären "Flash-Crash" im Mai 2010, als der US-Leitindex Dow Jones Industrial innerhalb weniger Minuten um fast 1000 Punkte eingebrochen war. 862 Milliarden Dollar an Börsenwert verschwanden kurzzeitig von der Bildfläche.

Experten sehen im Hochfrequenz-Handel zunehmend ein allgemeines Risiko: Automatisierte Kauforders können innerhalb von Millisekunden eine Art Computer-Herdentrieb auslösen, der zu gewaltigen Kursschwankungen führt.

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