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Osram kippt Tausende Arbeitsplätze

30.11.2012, 14:04 Uhr | t-online.de, dapd

Osram knipst Tausende Jobs aus. Schon seit Jahren streicht die Siemens-Tochter Osram Jobs (Quelle: dpa)

Schon seit Jahren streicht die Siemens-Tochter Osram Jobs (Quelle: dpa)

Osram verschärft seinen Sparkurs und wird noch mehr Stellen abbauen als bisher geplant. Bis Ende 2014 soll die Zahl der Arbeitsplätze bei dem Leuchtmittelhersteller weltweit um 5400 reduziert werden, wie die Siemens-Tochter nach einer Aufsichtsratssitzung in München mitteilte. Auf Deutschland entfallen davon 1100 Stellen. Betroffen sind hierzulande vor allem die Standorte Berlin, Wipperfürth und München.

Jobabbau hat schon begonnen

Die Unternehmensführung will jetzt mit den Arbeitnehmervertretern über den Stellenabbau verhandeln. Ein Osram-Sprecher sagte, dass die Kürzungen so sozialverträglich wie möglich umgesetzt würden. Am Jahresanfang hatte das Unternehmen bereits angekündigt, im Inland 1000 Stellen zu streichen. 300 davon sind schon abgebaut.

Im Ausland reduziert Osram seine Mitarbeiterzahl um 4300. Schon im am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr hatte sich das Unternehmen außerhalb Deutschlands von 1600 Mitarbeitern getrennt. Mehr als die Hälfte der geplanten Kürzungen will die Siemens-Tochter durch den Verkauf von Werken erreichen. Umsatzschwache, kleinere Standorte im Ausland will Osram schließen.

Sparkurs soll Unternehmen Milliarde bringen

Der Personalabbau soll bis Ende des Jahres einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten. Von 2013 bis 2015 will Osram insgesamt eine Milliarde Euro weniger ausgeben. Mehr als die Hälfte davon will das Unternehmen im Einkauf einsparen.

"Wir gehen konsequent den Weg des Firmenumbaus und schreiten dabei in das digitale Lichtzeitalter voran", sagte der Vorstandsvorsitzende der Osram Licht AG, Wolfgang Dehen. Bei LED-basierten Leuchtmitteln will das Unternehmen künftig einen geringeren Teil der Produktion selbst übernehmen. "Daher kann der Stellenaufbau in den Zukunftsfeldern die Anpassungen im traditionellen Bereich leider nur teilweise kompensieren", fügte Dehen hinzu.

Börsengang für 2013 geplant

Wegen des Technologiewandels im Lichtmarkt musste Osram bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Jobs streichen. Ende September beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 39.000 Mitarbeiter. Am 28. November hatte Siemens beschlossen, Osram im nächsten Jahr an die Börse zu bringen.

Aufsichtsrat und Vorstand einigten sich darauf, 80,5 Prozent der Tochter abzuspalten. Dem Plan zufolge werden die Aktionäre des Konzerns für je zehn Siemens-Aktien eine Osram-Aktie erhalten. Die Hauptversammlung am 23. Januar muss dem Vorhaben noch mit mindestens Drei-Viertel-Mehrheit zustimmen.

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