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Siemens macht Osram teures Abschiedsgeschenk

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Siemens macht Osram teures Abschiedsgeschenk

07.12.2012, 18:40 Uhr | dpa

Siemens macht Osram teures Abschiedsgeschenk. Osram kommt durch Abspaltung an die Börse und wird vorher von Siemens noch reich beschenkt (Quelle: dapd)

Osram kommt durch Abspaltung an die Börse und wird vorher von Siemens noch reich beschenkt (Quelle: dapd)

Der Elektrokonzern Siemens hat seiner Lichttochter Osram auf dem Weg an die Börse noch ein dickes Geschenk gemacht. So gleicht Siemens Verluste in Höhe von 336,6 Millionen Euro für das im September beendete Geschäftsjahr 2011/12 aus und füllt die Pensionskasse mit weiteren 500 Millionen Euro auf. Außerdem stärken die Münchner das Eigenkapital, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Abspaltungsbericht hervorgeht.

Zur Siemens-Hauptversammlung im Januar sollen die Aktionäre über die Abspaltung abstimmen und für je zehn Siemens-Aktien ein Osram-Papier erhalten. Osram streicht derzeit tausende Stellen und verkauft Werke. Geld kann Osram also dringend brauchen, schließlich muss das Unternehmen millionenschwere Investitionen in die LED-Technik stemmen und sich gleichzeitig gegen aggressive Rivalen vor allem aus Asien zur Wehr setzen, die im scharfen Preiskampf derzeit die Maßstäbe und Osram damit unter Druck setzen.

Kein Börsengang, sondern Abspaltung

Nach der Absage des ursprünglich geplanten klassischen Börsengangs will sich Siemens mit einer Abspaltung von seiner Osram-Mehrheit trennen. Die Anteilsscheine sollen an der Börse gehandelt werden.

Seinen künftigen Aktionären will Osram, das als Kandidat für den Index der mittelgroßen Börsenwerte MDAX gilt, generell eine Dividende in Höhe von 30 bis 50 Prozent des Gewinns zahlen. Für das seit Oktober laufende Geschäftsjahr 2012/13 sieht es aber wohl eher düster aus. Zumindest sei keine Dividende zu erwarten, hieß es.

Noch mal 700 Millionen Euro

Erst vor einer Woche war bekannt geworden, dass der Konzern mit einer Kapitalerhöhung knapp 700 Millionen Euro in die Tochter gesteckt hatte. Insgesamt kommt Osram damit auf ein Eigenkapital von fast zwei Milliarden Euro. Der Wert, mit dem Siemens die Tochter in den Büchern stehen hatte, betrug 2,3 Milliarden Euro.

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