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Opel: zum Jubiläum eine Absage

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Opel: zum Jubiläum eine Absage

13.12.2012, 13:53 Uhr | dpa

Opel: zum Jubiläum eine Absage. Das Verwaltungsgebäude des Opelwerks in Bochum (Quelle: dapd)

Das Verwaltungsgebäude des Opelwerks in Bochum (Quelle: dapd)

Die Opelaner in Bochum sind wütend und enttäuscht - und die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: Jetzt wird die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Standorts abgesagt. In der Entscheidung zeige sich die "absolute Hilflosigkeit der Opel-Führung", sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel der Nachrichtenagentur dpa. "Das ist armselig."

Am Montag hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass die Autoproduktion in Bochum 2016 eingestellt wird. Aus Sicherheitsbedenken hat die Werksleitung nun das für Samstag geplante Familienfest abgesagt. "Das wäre nicht mehr kalkulierbar gewesen", sagte Opel-Sprecher Alexander Bazio am Donnerstag. Das Jubel-Fest hätte durch mögliche Proteste und Demonstrationen einen anderen Charakter bekommen.

Konzern habe Angst vor Solidaritätsbekundungen

Sicherheitsbedenken seien lediglich ein Vorwand, kritisierte Einenkel. Er unterstellte der Konzernleitung, sie habe Angst davor, dass bei dem Fest auf dem Werksgelände tausende Besucher ein Zeichen der Solidarität setzen würden. Die Konzernleitung hatte schon im Oktober eine Jubiläums-Feier gestoppt.

Anfang nächsten Jahres drohen dagegen Protestveranstaltungen: "Das soll nur der Anfang sein", erklärte der Betriebsrat, der mit Gewerkschaften und Belegschaft weiter für den Erhalt der Fahrzeugproduktion im Bochumer Werk kämpfen will.

3000 Jobs auf der Kippe

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) hat Opel und den US-Mutterkonzern General Motors aufgefordert, auf betriebsbedingte Kündigungen im Werk Bochum zu verzichten. "Es darf keine Entlassung in die Arbeitslosigkeit geben", verlangte Duin im Düsseldorfer Landtag. Es stehen 3000 Jobs auf der Kippe.

In Bochum müsse zumindest eine hochwertige Komponenten-Produktion sichergestellt werden - und zwar nicht nur mit 500 Mitarbeitern, sagte der Minister. Das Unternehmen dürfe sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Das Land kann Duin zufolge nicht "mit dem Geld der Steuerzahler winken". Alle Fraktionen zeigten sich solidarisch mit den Opel-Beschäftigten.

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