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Firmeninsolvenzen 2013: Diese Branchen tragen das größte Pleiterisiko

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Firmeninsolvenzen 2013: Diese Branchen tragen das größte Pleiterisiko

25.12.2012, 16:47 Uhr | dpa, t-online.de

Firmeninsolvenzen 2013: Diese Branchen tragen das größte Pleiterisiko. Manche deutsche Spedition wird 2013 ums Überleben kämpfen (Quelle: dpa)

Manche deutsche Spedition wird 2013 ums Überleben kämpfen (Quelle: dpa)

Nach Einschätzung mancher Ökonomen wird 2013 kein leichtes Jahr für Deutschlands Unternehmen. Das größte Risiko, Pleite zu gehen, tragen dem Kreditversicherer Euler Hermes zufolge aber Speditionen und Logistikunternehmen. Kaum besser dürfte es demnach für die Druckindustrie und das Baugewerbe aussehen.

Pleite-Risiko weiter auf hohem Niveau

Voraussichtlich müssen laut den Experten 22 von 1000 Speditionen beziehungsweise Logistikfirmen mit der Insolvenz rechnen. "Zwar hat sich die Insolvenztendenz etwas entspannt. Das Risiko liegt aber immer noch auf einem hohen Niveau", sagte Euler-Hermes-Chefvolkswirt Romeo Grill.

In der Branche mussten 2012 Euler Hermes zufolge insgesamt 533 Unternehmen Insolvenz anmelden, knapp 60 weniger als im Jahr zuvor. Für das Jahr 2013 erwartet Grill angesichts der konjunkturellen Flaute ähnlich hohe Zahlen. Insgesamt leide der Bereich an der Zurückhaltung vieler Unternehmen bei Investitionen.

"Kaum Erholung in Sicht"

Die Branche mit dem zweithöchsten Ausfallrisiko dürfte 2013 die Druckindustrie sein. Nach Angaben des Kreditversicherers müssen voraussichtlich 17 von 1000 Firmen den Gang zum Insolvenzgericht antreten. "Die Insolvenzquote ist 2012 rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Für 2013 ist aber kaum Erholung in Sicht", prognostiziert Grill. Der Industriezweig habe weiter mit strukturellen Problemen zu kämpfen.

Mit dem dritthöchsten Pleiterisiko hat demnach das Baugewerbe zu rechnen. Hier müssen sich laut der Prognose 13 von 1000 Unternehmen auf eine Insolvenz einstellen. Grill verweist dabei auf ein zweigeteiltes Bild: "Die Baukonjunktur profitiert einerseits vom Wohnungsbau und der dahinter stehenden guten Konsumkonjunktur", so Grill. Bremsend wirke dagegen die Zurückhaltung bei den Bauinvestitionen seitens der Unternehmen und der öffentlichen Hand wegen der starken Sparbemühungen. Insgesamt sei die Insolvenzquote jedoch etwas rückläufig.

Anstieg von Firmenpleiten erwartet

In der gesamten deutschen Wirtschaft könnten im nächsten Jahr 90 von 1000 Betrieben in Insolvenznot geraten. 2011 mussten gemäß Grill 30.099 Unternehmen Insolvenz anmelden. Für 2012 geht er von einer etwas geringeren Zahl aus, nämlich 29.700.

Im neuen Jahr dürften 30.000 Unternehmen insolvent werden. Während in der Industrie und bei den Dienstleistungen mit einer Zunahme der Firmenpleiten zu rechnen sei, erwarten die Experten im Handel und am Bau leichte Rückgänge.

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