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Automarkt in Europa bricht ein

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EU: Autoverkäufe sinken

16.01.2013, 13:41 Uhr | dpa, dpa-AFX

Automarkt in Europa bricht ein. Die Zahl der Neuzulassungen befindet sch auf dem tiefsten Stand seit achtzehn Jahren. (Quelle: dpa)

Die Zahl der Neuzulassungen befindet sch auf dem tiefsten Stand seit achtzehn Jahren. (Quelle: dpa)

Während die Autobranche in den USA boomt, lassen die Verkäufe in der Europäischen Union zu wünschen übrig. 2012 sank die Zahl der neuzugelassen Fahrzeuge um mehr als acht Prozent auf 12.053.904 Stück, wie der europäische Branchenverband ACEA am Mittwoch mitteilte. Das sei der niedrigste Stand seit 1995.

Abwärtstrend lässt nicht nach

Besserung scheint nicht in Sicht: Der Dezember markierte mit einem Minus von 16,3 Prozent nicht nur den mit Abstand schlechtesten Monat im vergangenen Jahr. Seit 2008 hatte es zudem in keinem Dezember einen so deutlichen Rückgang der Zulassungszahlen gegeben.

Bis auf Großbritannien verzeichneten dabei alle wichtigen Absatzmärkte zweistellige Rückgänge. Spanien (minus 23 Prozent) und Italien (minus 22,5 Prozent) erwischte es dabei am schlimmsten. Deutschland (minus 16,4 Prozen) und Frankreich (minus 14,6 Prozent) hielt sich vergleichsweise wacker. Im britischen Königreich legten die Zulassungen sogar um 3,7 Prozent zu.

Unter den deutschen Herstellern konnte lediglich BMW um 0,3 Prozent zulegen. Volkswagen (VW) (minus 16,2 Prozent) und Daimler (minus 8,7 Prozent) mussten hingegen Rückgänge hinnehmen. Die Opel-Mutter General Motors (GM) verkaufte konzernweit 27,2 Prozent weniger Fahrzeuge. Dabei schnitten Opel und Vauxhall mit einem Rückgang der Neuzulassungen um 26,2 Prozent noch am besten ab.

"2013 wird zu einem Entscheidungsjahr für die europäische Autobranche"

Peter Fuß, Partner bei der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, sieht 2012 gar als schlechtestes Jahr für Autoverkäufe in der EU seit zwei Jahrzehnten. Denn die Krise auf dem westeuropäischen Markt sei noch schlimmer als die Zahlen suggerierten: Denn in vielen Absatzmärkten seien die Verkäufe durch Eigenzulassungen künstlich aufgebläht worden.

Hinzukämen noch hohe Rabatte, die zum Kauf animieren sollen, aber letztlich auf Kosten der Margen gingen. Fuß prophezeit: "2013 wird zu einem Entscheidungsjahr für die europäische Autobranche." Die betroffenen Unternehmen müssten schnell Überkapazitäten abbauen. Das schließe komplette Werksschließungen mit ein.

Hyundai trotzt dem Trend

Der südkoreanische Autobauer Hyundai stemmte sich gegen den Trend: Hier legten die Verkäufe um 10,5 Prozent zu. Europäische Hersteller konnten da nicht mithalten. So ging der Absatz von Renault-Fahrzeugen um 19,1 Prozent zurück. PSA Peugeot Citroen verkaufte 18,2 Prozent weniger Autos. Bei Fiat fiel der Absatz um 17,8 Prozent.

USA, Russland und China erfolgreich

Außerhalb Westeuropas wurden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge hingegen meist Zuwächse erzielt. So stiegen die Verkäufe in den USA im Dezember um neun Prozent. In Russland legten die Neuzulassungen um ein Prozent zu. China verzeichnete sogar ein Plus von knapp sieben Prozent. In Japan sanken die Neuzulassungen hingegen um zwei Prozent.

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