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Indexfonds in Deutschland immer beliebter

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Indexfonds in Deutschland immer beliebter

20.01.2013, 14:52 Uhr | dapd

Indexfonds in Deutschland immer beliebter. Der Niedrigzins bietet nicht nur Vorteile (Quelle: imago)

Sparer und Anleger sind in der Schuldenkrise ratlos (Quelle: imago)

ETFs bleiben gefragt - die börsengehandelten Indexfonds zählen zu den Lieblingen der Anleger. In Deutschland verwalten die Anbieter nach Angaben des Branchenverbands BVI bereits ein Fondsvermögen von rund 70 Milliarden Euro, und die Auswahl an sogenannten ETTs (Exchange Trade Fund) wird immer größer. Anleger können inzwischen unter mehr als 1000 Indexfonds wählen, doppelt so viele wie noch 2008. "ETFs sind transparent, bieten gute Renditechancen, und vor allem sind sie deutlich kostengünstiger als herkömmliche Aktienfonds", sagt Nils Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

ETF auf DAX bringt prima Rendite

Mit einem ETF profitieren Anleger direkt von der Entwicklung des jeweiligen Index. Und so wie der Markt läuft, entwickelt sich auch die Rendite. ETF-Anleger hatten im vergangenen Jahr reichlich Grund zur Freude, denn viele Indizes waren deutlich im Plus. So erzielte der DAX 2012 eine Kursrendite von knapp 30 Prozent, der EuroStoxx 50 lag bei rund 14 Prozent, der Dow Jones Industrial brachte es auf 7,3 Prozent.

Wie begehrt Indexfonds sind, zeigt eine Auswertung von Comdirect, dem Marktführer im Online-Wertpapiergeschäft: Hier machen Indexfonds bereits 18 Prozent des Fondsbestands der Kunden aus.

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Niedrige Kosten sprechen für ETFs

ETFs kosten im Gegensatz zu gemanagten Fonds keinen Ausgabeaufschlag, es fallen lediglich Kaufspesen an. Allerdings sollten Anleger auf einen möglichst geringen Spread achten, also auf eine geringe Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Gekauft werden Indexfonds direkt an der Börse, und auch hierbei können Anleger sparen. Während Filialbanken für eine Order rund ein Prozent Kaufspesen verlangen, sind es bei Onlinebanken meist nur 0,2 Prozent. Hinzu kommt eine jährliche Verwaltungsgebühr von rund 0,5 Prozent. Im Gegensatz dazu sind gemanagte Fonds mit 1,5 bis 2,0 Prozent deutlich teurer, zudem verlangen die Fondsgesellschaften häufig noch eine Erfolgsprämie.

Das Spektrum der angebotenen ETFs ist breit und reicht von Aktien- über Anleihe- oder Rohstoffindizes bis zu Indexfonds für bestimmte Regionen. Darüber hinaus bieten mehrere Banken auch günstige Sparplan-Angebote für Indexfonds an, teilweise sogar zum Nulltarif. Allerdings ist die Auswahl unter den verschiedenen Indizes eingeschränkt. Außerdem können ETFs auch mit Riester-Produkten kombiniert werden, was allerdings mit hohen Gebühren verbunden ist.

Aktiv verwaltete Fonds schlagen den Markt nur selten

Grundsätzlich können Indexfonds im Gegensatz zu gemanagten Fonds nie besser abschneiden als der Gesamtmarkt. "Das ist aber kein Nachteil, denn die Fondsmanager schlagen den Markt nur in Ausnahmefällen, und das Renditeplus wird nicht selten von den höheren Kosten wieder aufgezehrt", sagt Nauhauser. Er empfiehlt vorsichtigen Anlegern, die in ETFs investieren wollen, sich auf die großen bekannten Indizes zu beschränken. "Bei exotischen Produkten sollten Anleger vorsichtig sein, denn hier ist das Verlustrisiko deutlich erhöht", warnt Nauhauser.

Für risikobereite Anleger können hingegen spezielle Strategie-ETFs interessant sein, mit denen sie auf hohe Dividenden sowie auf substanz- oder wachstumsstarke Aktien setzen. Das Magazin "Finanztest" hat jetzt die 14 wichtigsten Strategie-Indexfonds untersucht. Im vergangenen Jahr brachten sie Anlegern Renditen zwischen 6 und 24 Prozent, über drei Jahre waren es bis zu 14 Prozent jährlich.

Synthetische Replikation des Indexes

"Die meisten Strategieindizes sind allerdings viel schwankungsanfälliger als der breite Aktienmarkt", sagt "Finanztest"-Experte Roland Aulitzky. Daher seien sie auch kein Ersatz für Aktienfonds Welt oder Europa, als Beimischung für ein größeres Depot aber durchaus interessant.

Bei Indexfonds wird grundsätzlich zwischen "echten" und synthetischen ETFs unterschieden. Während bei ersteren ein Fonds tatsächlich die Originalaktien des jeweiligen Fonds enthält, ist das bei synthetischen nicht der Fall. Sie enthalten aufgrund von Tauschgeschäften (sogenannten Swaps) hingegen völlig andere Werte, die die Entwicklung des Index jedoch genau nachzeichnen.

"Anleger brauchen jedoch bei synthetischen Indexfonds keine Risiken befürchten, wegen der strengen Regeln bei Swap-Geschäften sind sie genauso sicher wie die 'echten' ETFs", sagt Aulitzky. Außerdem handelt es sich bei Indexfonds immer um sogenannte Sondervermögen, die frei von Ausfallrisiken sind. Auch bei Zahlungsunfähigkeit des Anbieters ist das Vermögen der Anleger geschützt.

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