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Weidmann-Gerücht - BaFin ermittelt

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Weidmann-Gerücht: Finanzaufsicht ermittelt wegen Marktmanipulation

22.01.2013, 17:09 Uhr | t-online.de, sky, dpa, dpa-AFX

Weidmann-Gerücht - BaFin ermittelt. Die BaFin ermittelt wegen Marktmanipulation (Quelle: Deutsche Börse)

Plötzlich knickte der DAX ein (Quelle: Deutsche Börse)

Wirbel am Frankfurter Aktienmarkt: Am Vormittag sackte der DAX plötzlich ab. Auch der Euro legte den Rückwärtsgang ein. Zum einen belasteten Spekulationen über eine Aufspaltung der Deutschen Bank den Markt. Zum anderen kursierten auf dem Parkett Gerüchte über einen Rücktritt von Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Jetzt ermittelt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Hintergrund der Marktmanipulation, wie eine Sprecherin auf Anfrage von t-online.de bestätigte. Dabei handele es sich zunächst um eine Routine-Untersuchung, konkretere Angaben wollte sie nicht machen.

Gerüchte um Bundesbank-Chef Weidmann

Der Handel am Dienstag begann spannend: Zusammen mit dem DAX knickte am Morgen der Euro ein. Binnen weniger Minuten verlor der Leitindex knapp 100 Punkte auf das Tagestief von 7634 Punkte, bevor sich der Aktienindex kurze Zeit danach wieder erholte. Europas Gemeinschaftswährung rutschte vom vorbörslichen Hoch bei 1,3371 Dollar bis auf 1,3266 ab. Der Grund waren die Spekulationen um die Notenbank: Sollte Weidmann gehen, wäre der letzte Verfechter eines Stabilitätskurses verschwunden.

Die Notenbank dementierte die Spekulationen umgehend. Ein Sprecher sagte der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX, an den Gerüchten sei "nichts dran". Und weiter: "Die Bundesbank kann Marktmanipulationen nicht ausschließen."

Weidmann zunehmend isoliert

Tatsächlich gilt ein Rücktritt des Währungshüters in Frankfurter Finanzkreise durchaus als möglich - schließlich kämpft Weidmann innerhalb der Eurozone einen zunehmend isolierten Kampf gegen die laxe geldpolitische Linie der Europäischen Zentralbank (EZB).

So hat sich der Bundesbank-Chef vehement aber letztlich erfolglos gegen den Kauf von Staatsanleihen der Krisenländer gestellt.

Russisches Finanzportal als Quelle der Gerüchte?

"Spiegel Online" berichtete, das Gerücht sei offenbar zunächst via Twitter gestreut worden. Nach Recherchen der Bundesbank tauchten die Gerüchte um den angeblichen Weidmann-Rücktritt demnach wohl zunächst in dem Twitter-Account russian_market auf. Das sei ein Pool von Finanznachrichten mit knapp 37.000 Followern.

Eine Analystin, die laut "Spiegel Online" an der Verbreitung der Meldungen beteiligt gewesen sein soll, weist das zurück. Russian Market habe zur Entstehung des Gerüchts bislang nicht Stellung genommen, habe es mit einem Tweet aber wieder entkräftet.

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