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Deutscher Automarkt bricht ein

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Deutscher Automarkt startet schwach in das Jahr

05.02.2013, 09:47 Uhr | dapd, dpa, dpa-AFX, t-online.de

Deutscher Automarkt bricht ein. Die deutsche Autobranche hofft auf ein baldiges Konjunkturplus (Quelle: dapd)

Die deutsche Autobranche hofft auf ein baldiges Konjunkturplus (Quelle: dapd)

Automarkt weiter auf Talfahrt: Der Autoabsatz in Deutschland ist im Januar erneut kräftig gesunken. Im vergangenen Monat wurden nach vorläufigen Zahlen rund 192.000 Wagen verkauft, wie der Importeurs-Verband VDIK mitteilte. Das waren etwa 8,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Starker Rückgang im Dezember

Damit setzte sich der Abwärtstrend des vergangenen Jahres fort: 2012 waren die Verkäufe insgesamt um knapp drei Prozent auf etwas weniger als 3,1 Millionen Autos gesunken. Alleine im Dezember, der allerdings weniger Verkaufstage als im Vorjahr hatte, lag der Rückgang bei 16 Prozent.

Nach der schlechten Lage zum Jahresende trug im Januar laut Verband das Segment der Geländewagen, das über dem Vorjahresniveau lag, zur Marktstabilisierung bei. Die Hersteller erhöhen unterdessen die Rabatte, um kaufunwillige Kunden doch noch zu den Händlern zu locken.

Händler locken mit kräftigen Rabatten

Nach einer Marktstudie des CAR-Centers Automotive Research der Universität Duisburg-Essen stiegen die Rabatte bei offen beworbenen Aktionen im Januar auf 13 Prozent. Internethändler boten demnach sogar fast 19 Prozent Nachlass. Auch die Sparte der Luxusautos ist laut CAR-Center dagegen nicht mehr immun: Jaguar gewährt für den Sportwagen XK einen Rabatt von 35 Prozent oder 32.000 Euro, wie es hieß. Das bestverkaufte Autos Deutschlands, der VW Golf, wird laut Untersuchung des CAR-Centers auch mit höheren Nachlässen verkauft.

Trotz des schwachen Jahresstarts hält VDIK-Präsident Volker Lange für 2013 ein Ergebnis von mehr als drei Millionen verkauften Autos weiterhin für möglich. Die aktuell positive wirtschaftliche Entwicklung solle sich in den nächsten Wochen auszahlen. Zugleich wird dem Branchenverband VDA zufolge der Weltmarkt sein Wachstum von zuletzt vier Prozent 2013 fortsetzen und bei 70 Millionen Fahrzeugen liegen, nach 68 Millionen im Jahr 2012.

Kunden scheuen vor Kauf zurück

Ganz anders sieht es in Europa aus: Die Autonachfrage sank inzwischen 15 Monate in Folge. 2012 wurden drei Millionen Autos weniger als in normalen Jahren verkauft. In Deutschland fehlt den Kunden trotz hoher Beschäftigung und guter Tarifabschlüsse offenbar das Vertrauen in die Zukunft, um sich neue Autos zu kaufen.

Dazu kommen die Nachwirkungen der Abwrackprämien: In der vorigen Krise 2009 und 2010 retteten viele EU-Regierungen die Autoindustrie mit Abwrackprämien. Es kamen Millionen zusätzliche Neuwagen auf den Markt. Wer sich damals vor der Zeit von seinem Gebrauchtwagen trennte, fällt heute als Käufer aus.

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