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Niedrige Vola macht Outperformance-Zertifikat interessant

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Zertifikate: Nach oben gehebelt, nach unten "eins zu eins"

07.02.2013, 13:50 Uhr | ZertifikateJournal AG

Niedrige Vola macht Outperformance-Zertifikat interessant. Wildes Auf und Ab an der Börse (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wildes Auf und Ab an der Börse (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Société Générale hat 58 Outperformance-Zertifikate auf ausgewählte Aktien des Euroraums emittiert, mit  Partizipationsraten von bis zu 320 Prozent. Möglich sind diese attraktiven Konditionen unter anderem, weil die impliziten Volatilitäten niedrig sind – aber dazu später mehr...

Renditechance mit Outperformance-Zertifikaten

Outperformance-Zertifikate sind relativ schlicht aufgebaut: Mit den Papieren können Anleger an Kursanstiegen des Underlyings ausgehend vom Basispreis – dieser wird bei Emission meist auf Höhe des Referenzwertes festgelegt – gehebelt partizipieren.

Ein einfaches Beispiel: Bei Emission beträgt der Kurs des Basiswerts 100,00 Euro. Das Zertifikat kostet – bei einem angenommenen Bezugsverhältnis von eins – ebenfalls 100,00 Euro. Die Partizipationsrate beträgt 150 Prozent. Notiert der Kurs des Basiswerts am Laufzeitende 50 Prozent über seinem Referenzwert, bekommen Investoren den Ausgabepreis von 100,00 Euro sowie den mit der Partizipationsrate multiplizierten Kursanstieg des Basiswerts ausbezahlt, in diesem Fall also 175,00 Euro. Schließt die Aktie am Laufzeitende unter ihrem Basispreis, wird das Papier entsprechend der Wertentwicklung des Underlyings getilgt.

Volatilität als Preisfaktor

Das Auszahlungsprofil eines Outperformance-Zertifikats ist also klar definiert. Während der Laufzeit kann der Kurs des Papiers aber vom "Inneren Wert" abweichen. Schuld daran sind nicht etwa die Emittenten, der Grund liegt in der Struktur.

Wie bei den meisten anderen verbrieften Derivaten setzt sich auch das Outperformance-Zertifikat aus mehreren Optionskomponenten zusammen, in diesem Fall aus einem Zero-Strike-Call, also einer Aktienoption mit Basispreis Null, der die Aktie ohne Dividendenanspruch nachbildet, sowie einer Call-Option auf den Basiswert – und der Wert dieser Option kann abhängig von der Kursentwicklung, dem Zeitwert und der impliziten Volatilität deutlich schwanken.

Finanziert wird die Call-Option übrigens durch die Dividenden des Basiswerts, beziehungsweise die über die Laufzeit des Zertifikats erwarteten Ausschüttungen. Generell gilt: Je länger die Laufzeit und je höher die über diesen Zeitraum erwarteten Dividenden, desto mehr Call-Optionen kann der Emittent erwerben – und umso höher fällt die Partizipationsquote aus.

Entscheidend ist natürlich auch der Preis der Option. Dieser ist – wie bereits oben beschrieben – von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem auch von der impliziten Volatilität des Basispreises. Während eine steigende implizite Volatilität den Optionspreis erhöht, lässt eine rückläufige den Preis sinken.

Nur für Long-Investoren geeignet

Notiert nun der Basispreis am Laufzeitende unter seinem Referenzwert, verfällt die Call-Option wertlos und man bekommt den Wert des Zero-Strike-Call ausbezahlt, letztendlich also das Underlying. Die Dividenden, die zur Finanzierung der Call-Option eingesetzt wurden, sind dann natürlich verloren.

Outperformance-Zertifikate eignen sich daher ausschließlich für Long-Investoren, also diejenigen Anleger, die sich zum jetzigen Zeitpunkt auch den Kauf des Basiswerts vorstellen könnten.

Aber Vorsicht: Man sollte darauf achten, dass der Kurs des Underlyings nicht bereits deutlich über dem Basispreis liegt. Denn der Hebel wirkt natürlich in beide Richtungen. Ist das der Fall, wäre das Kursverlustrisiko höher als bei einem Direktinvestment.

Outperformance-Schein auf die Deutsche Börse

Uns gefällt ein Papier auf die Deutsche-Börse-Aktie. Der DAX-Wert befindet sich seit Ende 2012 in einem intakten Aufwärtstrend. Allein seit Jahresbeginn ging es vier Prozent nach oben.

Mit dem Outperformer (ISIN DE000SG3U4Q4) können Anleger bis Juni 2014 auf weiter steigende Kurse setzen – und zwar mit dem Faktor zwei, ausgehend vom Basispreis bei 47,00 Euro (Abstand: -2,2 Prozent). Da Kurs von Zertifikat und Aktie nahezu identisch sind, gehen Anleger, die hier zugreifen, kein Risiko gegenüber einem Direktinvestment ein – von einem möglichen Dividendenverlust mal abgesehen.

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