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Yen nach G-20-Gipfel weiter auf Talfahrt

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Yen nach G-20-Gipfel weiter schwach

18.02.2013, 11:33 Uhr | dpa

Yen nach G-20-Gipfel weiter auf Talfahrt. Ein Dollar war zuletzt immer mehr Yen wert (Quelle: Reuters)

Dollar-Yen-Kurs in Tokio (Quelle: Reuters)

Freude in Tokio - die Talfahrt der japanischen Währung hält an: Der Yen ist nach der Erklärung der führenden Industriestaaten und Schwellenländer (G20) vom Wochenende in die Nähe des tiefsten Stands seit fast drei Jahren gefallen.

"Freifahrtschein für schwachen Yen"

In der Nacht zum Montag stieg der Kurs des US-Dollar im Handel mit der japanischen Währung in der Spitze auf 94,20 Yen. Damit liegt der Yen in der Nähe seines tiefsten Stands seit Mai 2010. Zuletzt konnte die japanische Währung aber wieder etwas zulegen.

Die G20-Staaten hatten sich zwar am Wochenende gegen Abwertungswettläufe bei Wechselkursen geäußert. Es gab jedoch keine deutliche Kritik an der Geldpolitik Japans - und vor allem keine konkreten Schritte. "Die G20 haben Japan einen Freifahrtschein für die Lockerung der Geldpolitik ausgestellt", kommentierte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank die Beschlüsse.

Japan ist hoch verschuldet

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bestätigte trotz des wirtschaftspolitischen Richtungswechsels in Japan die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes auf der vierthöchsten Stufe "AA-". Der Ausblick für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt bleibe aber weiterhin auf "negativ", hieß es in einer Mitteilung.

Das Land hat den mit Abstand höchsten Schuldenstand aller Industriestaaten. Einer der wichtigsten Gläubiger ist aber die eigene, relativ wohlhabende Bevölkerung, daher gilt Japan nicht als pleitegefährdet.

Tokio will den Export ankurbeln

Die im Dezember gewählte Regierung unter Ministerpräsident Shinzo Abe versucht, die Deflation in Japan zu beenden und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Abe steht international in der Kritik, weil er die Notenbank des Landes massiv unter Druck setzt.

Die Währungshüter sollen die Geldpolitik weiter lockern, um somit die Konjunktur anzuschieben, vor allem der Export soll anspringen. Dies hatte auch die Abwertung des Yen zum Euro und zum Dollar verursacht. Mit Spannung wird jetzt die Nominierung eines neuen Notenbank-Chefs durch den Ministerpräsidenten erwartet.

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