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EZB-Chef warnt: Starker Euro ist Preisrisiko

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EZB-Chef warnt: Starker Euro ist Preisrisiko

18.02.2013, 19:23 Uhr | t-online.de, dpa

EZB-Chef warnt: Starker Euro ist Preisrisiko. Mario Draghi ist zuversichtlich, dass der Euroraum das Schlimmste überstanden hat (Quelle: Reuters)

EZB-Präsident Mario Draghi kann sich über ein Spitzengehalt freuen (Quelle: Reuters)

EZB-Chef Mario Draghi hat die Auffassung der Europäischen Zentralbank (EZB) bekräftigt, der starke Euro bilde eine Gefahr für die Binnenpreise. Während die Inflationsrisiken insgesamt ausgewogen seien, stelle der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung in Kombination mit der schwachen Konjunkturlage ein "Abwärtsrisiko" für die Preisentwicklung dar. Das sagte Draghi vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments in Brüssel.

Preisniveau unter Druck

Ein hoher Eurokurs verteuert tendenziell Ausfuhren aus dem Währungsraum, was eine Belastung der Konjunktur darstellt. Zugleich werden Einfuhren in die Eurozone günstiger. Das übt Druck auf das Preisniveau aus. Dies wiederum kann die Notenbank zum Gegensteuern zwingen, etwa in Form von Zinssenkungen. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Bereits jetzt liegt sie mit 2,0 Prozent nur geringfügig höher. Diese Marke dürfte bald unterschritten werden, sagte Draghi.

Euro verliert nach Draghi-Äußerungen

Der Euro reagierte auf die Äußerungen mit Verlusten, obwohl Draghi lediglich Aussagen von vor knapp eineinhalb Wochen wiederholte. Nach der jüngsten Zinssitzung Anfang Februar war der Euro um etwa zwei Cent gefallen, nachdem Draghi den Eurokurs als Risiko für Konjunktur und Preisentwicklung bezeichnet hatte. Marktteilnehmer interpretierten die Äußerungen Draghis als Verbalintervention gegen den seit Monaten insbesondere zum Yen aufwertenden Euro.

Kursbewegungen nicht beabsichtigt

Nach der Gefahr eines Währungskriegs gefragt sagte Draghi, die meisten der jüngsten Kursbewegungen an den Devisenmärkten seien nicht beabsichtigt gewesen. Vielmehr seien sie eine Folge von Maßnahmen, die auf die jeweilige Binnenwirtschaft ausgerichtet seien.

Derzeit steht vor allem Japan unter Verdacht, mit einer expansiven Geld- und Haushaltspolitik den Yen schwächen zu wollen, um seinen Exporteuren Vorteile zu verschaffen. Japan argumentiert indes, mit der Geldschwemme gegen Deflation und Rezession ankämpfen zu wollen. Die zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer (G20) hatten es am Wochenende vermieden, Japan offen zu kritisieren.

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