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Chartanalyse: DAX vor wichtiger Entscheidung

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Chartanalyse  

Jetzt entscheidet sich die DAX-Zukunft

27.02.2013, 17:02 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, mmr

Chartanalyse: DAX vor wichtiger Entscheidung. Zwölf-Monats-Chart DAX - Schlusskurse mit mittelfristiger Aufwärtstrendlinie  (Quelle: t-online.de)

Zwölf-Monats-Chart DAX - Schlusskurse (Quelle: t-online.de)

Die unentschieden verlaufene Italien-Wahl und die Angst vor einer erneuten Verstärkung der Schuldenkrise belastet zuletzt den Deutschen Aktienindex DAX. Die Charttechnik zeigt den Leitindex jedoch noch in einem Aufwärtstrend - noch. In den kommenden Tagen entscheidet sich aber, wohin der DAX dann strebt.

"Auch wenn die aktuelle Lage politisch motiviert ist, passt das Verhalten des DAX zur erwarteten zyklischen Entwicklung. Eine zeitliche Ausweitung in den März hinein sollte einkalkuliert werden", erwartet etwa Christoph Geyer von der Commerzbank.

Äußerst seltenes Jo-Jo-Muster

An der instabilen Marktverfassung gebe es nichts zu beschönigen, vielmehr bleibe der DAX anfällig für weitere Verwerfungen, meint Wieland Staud von Staud Research. "Wie stark der politische Einfluss auf die Märkte auch sein mag, hat es im DAX zu einem so äußerst selten zu beobachtenden Jo-Jo-Muster geführt, das fast schon historische Züge trägt", erklärt der Charttechniker.

Drei Kurslücken in vier Tagen

So habe der DAX in den zurückliegenden vier Handelstagen drei Kurslücken im Chart hinterlassen, die erfahrungsgemäß von einer enormen Unsicherheit der Marktteilnehmer zeugten. "Diese so genannten 'Gaps' treten meist in Anfangs- und Endphasen dynamischer Trends auf - etwa im Rahmen eines Ausverkaufs. Bezogen auf die gegenwärtigen, per Saldo überschaubaren Veränderungen jedoch stellen sie schon ein mittelprächtiges Phänomen dar", merkt Staud verwundert an.

Hält die mittelfristige Aufwärtstrendlinie?

Im Falle weiterer Korrekturtiefs unter 7537 Punkten sind Abschläge in den Bereich von 7450 bis 7430 Punkte durchaus möglich. Das Marktrisiko liege aktuell bei gut 7000 Punkten. Bereits in den kommenden Tagen dürfte es ein Signal geben, ob es in den kommenden Wochen und Monaten eher abwärts oder doch wieder aufwärts geht: Wenn der DAX auf Tagesschluss-Basis die mittelfristige Aufwärtstrendlinie (derzeit bei 7600 Punkten) markant unterschreitet, dürften weitere Verluste folgen.

Die Verteidigung der Linie (siehe Chart-Vergrößerung oben) könnte jedoch den erneuten Angriff auf die 8000er-Marke nach sich ziehen. Analysten könnten dann eine alte Börsenweisheit zitieren: "Politische Börsen haben kurze Beine."

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