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Japan will früher Anleihen kaufen als geplant

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Japan will früher Anleihen kaufen als geplant

04.03.2013, 09:53 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, sky

Japan will früher Anleihen kaufen als geplant. Anti-Deflationspolitik in Japan (Quelle: Reuters)

Japans Notenbank will mit frisch gedrucktem Geld die Konjunktur ankurbeln. (Quelle: Reuters)

Früher als erwartet kauft Japan seine eigenen Staatsanleihen – und pumpt damit frisches Geld in die Konjunktur. Der designierte japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda will so die Geldpolitik weiter lockern. De facto druckt die Notenbank neues Papiergeld, um den Yen zu senken.

Neuer Notenbankchef will früher kaufen

Die Bank of Japan werde tun, was notwendig ist, um die seit 15 Jahren andauernde Deflation zu bekämpfen, versprach Kuroda vor dem Parlament in Tokio. Er deutete an, dass die Notenbanker noch in diesem Jahr, also früher als geplant, mit unbegrenzten Anleihekäufen beginnen könnten.

Der derzeitige Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank sagte, die Zentralbank habe bislang nicht genügend Wertpapiere angekauft und sollte in Erwägung ziehen, größere Volumen an Anleihen mit längeren Laufzeiten vom Markt zu nehmen.

Der Yen legt trotzdem zu

Wie groß der Druck der Finanzmärkte ist, zeigte sich allerdings an den Marktreaktionen auf die Äußerungen. Obwohl Kuroda weitere expansive Maßnahmen versprach, wurden die Äußerungen mit Skepsis aufgenommen, da Kuroda auch die Grenzen der Geldpolitik betonte. So sprach er sich dagegen aus, dass die Zentralbank direkte Staatsfinanzierung betreibt.

Der japanische Yen legte im Kurs zu - anders als bei einer weiteren Öffnung der Geldschleusen typisch und von Japans Regierung gewünscht. Der feste Yen hatte zuletzt vor allem bei exportorientierten Unternehmen für Unruhe gesorgt.

Verhaltenes Echo an der Börse

An der Börse in Tokio bröckelten die Kurse vom Hoch ab, der Nikkei-Index schloss aber mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 11.653 Stellen. Einigen Investoren würden die angekündigten Maßnahmen wohl nicht weit genug gehen, hieß es aus dem Handel. Die japanische Notenbank will ein Inflationsziel von zwei Prozent erreichen.

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