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Justiz sträubt sich offenbar gegen Ergo-Orgie

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Presse: Gerichte sträuben sich gegen Verhandlung der Ergo-Orgie

06.03.2013, 15:06 Uhr | t-online.de, sky

Justiz sträubt sich offenbar gegen Ergo-Orgie. Die Ergo-Orgie beschäftigt die Justiz (Quelle: dpa)

Die Ergo-Orgie beschäftigt die Justiz (Quelle: dpa)

Die Sex-Sause von Budapest ist der Justiz in Hamburg offensichtlich zu heiß:  Nachdem der Ergo-Konzern Anzeige erstattete, schieben sich das Amtsgericht Hamburg und das Landgericht Hamburg die Zuständigkeit für die berüchtigte Lustreise gegenzeitig zu, wie das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe berichtet. Inzwischen sei der Fall beim Hanseatischen Oberlandesgericht angekommen.

Gerichte schieben die Ergo-Sause hin und her

Richtig Lust auf den Sündenfall hat wohl niemand in der Hansestadt: "Das Amtsgericht ist sachlich unzuständig", heißt es nach Angaben des "Handelsblatt" in einem Beschluss des Amtsgerichts Hamburg St. Georg vom 22. Januar 2013. Der offiziell genannte Grund: Das Verfahren sei zu groß. Folglich sei es "im öffentlichen Interesse geboten, die Verhandlung dem Landgericht zu übertragen".

Doch auch das Landgericht sträubte sich: "Der Aktenumfang mit einer 380 Seiten umfassenden Leitakte und zehn Sonderbänden ist für ein amtsgerichtliches Verfahren nicht ausgesprochen ungewöhnlich", heiße es in einem Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 31. Januar. Fazit: "Das Hauptverfahren wird vor dem Amtsgericht Hamburg St. Georg, Abteilung 950, Schöffengericht, eröffnet."

Die Staatsanwaltschaft schaltet sich ein

Dagegen wiederum habe die Staatsanwaltschaft Hamburg Beschwerde beim Hanseatischen Oberlandesgericht eingelegt: "Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung des Amtsgerichts beigetreten, der Fall solle am Landgericht verhandelt werden", sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach dem "Handelsblatt". Wann das Oberlandesgericht entscheidet, sei ungewiss.

Hintergrund des Streits ist die skandalträchtige Motivationsreise der Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer im Juni 2007. Auf Kosten des Konzerns veranstaltete der Vertrieb eine Orgie in den historischen Gellert-Thermen in Budapest.

Dafür wurde das historische Bad mit Himmelbetten ausgestattet, Prostituierte wurden mit farbigen Armbändchen für den Einsatz gekennzeichnet und nach jedem Akt am Unterarm abgestempelt. Anschließend wurde die Party versteuert und im Mitarbeitermagazin als "Mordsspaß" angepriesen.

Das "Handelsblatt" schreibt weiter: Ergo-Vorstandsvorsitzender Torsten Oletzky erfuhr laut Selbstauskunft erst drei Jahre später von der Sause, hakte den Fall aber im Sommer 2010 ab. Erst nachdem die Orgie öffentlich wurde, erstattete Ergo im Juli 2011 Anzeige gegen drei mutmaßliche Verantwortliche. Am 31. Juli 2012 erhob die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage.

Später kamen weitere Lustreisen ans Licht, darunter Swinger-Urlaube auf Jamaika, Bordell-Besuch auf Mallorca.

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