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Boeing: Hoffnung für Sorgenkind "Dreamliner"

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Boeing: Hoffnung für Sorgenkind "Dreamliner"

13.03.2013, 09:19 Uhr | dpa-AFX

Boeing: Hoffnung für Sorgenkind "Dreamliner". Derzeit dürfen 50 Flugzeuge der Boeing-Reihe "Dreamliner" nicht starten (Quelle: dpa)

Derzeit dürfen 50 Flugzeuge der Boeing-Reihe "Dreamliner" nicht starten (Quelle: dpa)

Der erste Schritt für Boeings pannengeplagten "Dreamliner" zurück in den Liniendienst ist gemacht: Die US-Flugaufsicht FAA genehmigte Boeings Lösungsvorschläge, mit denen die Batterieprobleme behoben werden sollen. Bevor das seit Mitte Januar bestehende Flugverbot allerdings fällt, stehen noch umfangreiche Tests an.

Sicherheit der Passagiere steht an erster Stelle

"Das Flugzeug darf nicht eher wieder in den Dienst gehen, bis wir davon überzeugt sind, dass das neue Design die Sicherheit der Maschine und seiner Passagiere gewährleistet", erklärte Verkehrsminister Ray LaHood in Washington. Die Sicherheit der Passagiere und der Crew habe oberste Priorität, versicherte auch Boeing-Chef Jim McNerney.

Neuerungen sollen Kurzschlüsse vermeiden

Vor allem die Gefahr interner Kurzschlüsse in den Batterien soll mit einer veränderten Konstruktion minimiert werden. Ein solcher Kurzschluss hatte nach den vorläufigen Ermittlungen der US-Sicherheitsbehörde NTSB zu einem Feuer in einem am Boden stehenden "Dreamliner" in Boston geführt. Als eine weitere Maschine kurz darauf wegen einer schmorenden Batterie in Japan notlanden musste, verhängten die Flugaufseher ein weltweites Startverbot.

Neben Veränderungen an der eigentlichen Batterie sollen weitere Umbauten dafür sorgen, dass bei einer Überhitzung umliegende Systeme oder Menschen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Beim notgelandeten "Dreamliner" war Rauch in die Kabine eingedrungen und bei dem Flieger in Boston waren die Passagiere schon von Bord gegangen.

Ein Brand in der Batterie könne dank eines speziellen Gehäuses erst gar nicht mehr entstehen, erklärte Boeings Verkehrsflugzeug-Chef Ray Conner. Details dazu will der Hersteller in den kommenden Tagen bekanntgeben.

50 Dreamliner bleiben am Boden

Zunächst einmal sollen die Lösungen unter den Augen der FAA-Inspektoren ausgiebig getestet werden. Erst dann wird die Flugaufsicht entscheiden, ob das Startverbot aufgehoben wird. FAA-Chef Michael Huerta zeigte sich aber gewiss, dass Boeings Vorschläge die Probleme beseitigen. Momentan hängen 50 bislang ausgelieferte "Dreamliner" am Boden fest.

Großauftrag von Ryanair

Unterdessen könnte Boeing bald eine weitere gute Nachricht vermelden. Verschiedenen Medienberichten zufolge steht der irische Billigflieger Ryanair kurz vor der Bestellung von bis zu 200 Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737. Den Wert des Auftrags bezifferte der "Irish Independent" auf rund 18 Milliarden US-Dollar oder 14 Milliarden Euro. Dabei dürfte es sich aber um Listenpreise handeln, bei derart großen Aufträgen räumen die Hersteller üblicherweise satte Rabatte ein.

Auch das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf eine eingeweihte Person über die anstehende Bestellung durch die irische Fluggesellschaft. Die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg schrieb von 170 Maschinen im Wert von rund 15 Milliarden Dollar. Das Geschäft werde wohl in der kommenden Woche verkündet, hieß es. Die Firmen äußerten sich zunächst nicht. Ryanair hat nach eigenen Angaben derzeit eine Flotte von 275 Boeing 737-800.

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