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Schwache Autokonjunktur bringt Lanxess ins Straucheln

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Schwache Autokonjunktur bringt Lanxess ins Straucheln

21.03.2013, 12:59 Uhr | dpa-AFX

Schwache Autokonjunktur bringt Lanxess ins Straucheln. Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Lanxess, Axel Heitmann (Quelle: dpa)

Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Lanxess, Axel Heitmann (Quelle: dpa)

Nach den besten Ergebnissen seiner noch jungen Firmengeschichte im vergangenen Jahr kommt der Börsenneuling Lanxess durch die schwache Automobilkonjunktur außer Tritt. Im ersten Quartal rechnet das Unternehmen inzwischen mit einer Halbierung des operativen Ergebnisses auf bis zu 180 Millionen Euro. Deshalb dürfte Lanxess auch die Bestmarken des Vorjahres nicht erreichen, unterstrich Vorstandschef Axel Heitmann.

"Wir sind nicht immun", sagte Heitmann bei der Bilanzvorlage. Wenn fünf Autohersteller und zwei große Reifenproduzenten Werke dicht machten und Kapazitäten abbauten, dann sei das auch für Lanxess spürbar.

Aktionäre profitieren von gutem Jahr

Dabei war 2012 für das Unternehmen, das Anfang September seine neue Konzernzentrale in Köln beziehen wird, glänzend gelaufen. Bei einem Umsatz von 9,1 Milliarden Euro erwirtschaftete der Chemiespezialist, der sich als ein führender Hersteller von Kunststoffen und Kautschuk sieht, unter dem Strich einen Überschuss von 514 Millionen Euro. Es war das beste Ergebnis seit der Abspaltung des Unternehmens vom Bayer-Konzern 2005 und seinem anschließenden Börsengang. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte 2012 um sieben Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

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An der guten Geschäftsentwicklung sollen die Aktionäre mit einer Anhebung der Dividende von 0,85 Euro auf 1,00 Euro profitieren. Darüber hinaus würde an die knapp 17.200 Beschäftigten eine Erfolgsbeteiligung von 115 Millionen Euro ausgeschüttet. Das entspricht im Schnitt rund 6700 Euro pro Kopf.

Lanxess großer Verlierer im DAX

Die Geschäftsaussichten ließen den Kurs der Lanxess-Aktie zum Handelsauftakt am Donnerstag stark einbrechen. Das Papier lag im DAX mehr als sieben Prozent gegenüber dem Vortag im Minus und war damit der klare Tagesverlierer. Die Aktie war erst im vergangenen September in das Top-Börsensegment aufgestiegen und hatte dort Metro verdrängt.

Erholung der Märkte erwartet

Trotz der derzeit schwachen Absatzmärkte zeigte sich Heitmann für 2013 "vorsichtig optimistisch". Das Unternehmen sei durch seine starke Ausrichtung auf die außereuropäischen Wachstumsmärkte gut aufgestellt. Die Marktschwächen in Europa könnten so zum Teil abgefedert werden. Lanxess erwarte in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Erholung der Märkte.

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