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Bilanztricks? Bundesbank nimmt sich Deutsche Bank vor

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Bilanztricks? Bundesbank nimmt sich Deutsche Bank vor

04.04.2013, 13:03 Uhr | dpa, dpa-AFX, t-online.de

Bilanztricks? Bundesbank nimmt sich Deutsche Bank vor. Der Ärger für die Deutsche Bank reist nicht ab (Quelle: dpa)

Der Ärger für die Deutsche Bank reist nicht ab (Quelle: dpa)

Nach Informationen der "Financial Times" (FT) hat sich die Bundesbank in die Aufklärung angeblicher Bilanztricksereien bei der Deutschen Bank während der Finanzkrise eingeschaltet. Noch zu den Zeiten von Josef Ackermann soll das größte Geldhaus Deutschlands Milliardenverluste verschleiert haben.

Bilanz um Milliarden geschönt

Der Zeitung zufolge soll ein Team der Notenbank nächste Woche nach New York reisen. Die Prüfer wollen demnach Beschäftigte des Konzerns über die Vorgänge in den Jahren 2006 bis 2009 befragen. Drei Ex-Mitarbeiter hatten der Deutschen Bank vorgeworfen, zu Beginn der Finanzkrise Milliardenverluste bei Kreditderivaten frisiert zu haben, um Staatshilfe zu vermeiden.

Im Visier der SEC

Der damalig Vorstandschef Ackermann hatte im Oktober 2008 hingegen erklärt, er würde sich schämen, wenn sein Geldinstitut in der Krise Staatsgeld annehmen würde. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) im Dezember 2012 berichtete, sagten alle drei Männer bei der US-Börsenaufsicht SEC aus und legten dabei interne Bankdokumente vor. Demnach soll die Bank Buchverluste von bis zu zwölf Milliarden Dollar versteckt haben.

Die SEC hat den deutschen Branchenprimus nun wegen Bilanzmanipulation im Visier. Die Bundesbank erklärte derweil: "Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Bankenaufseher Vorwürfen nachgehen, um sie auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen."

Vorwürfe zurückgewiesen

Die Deutsche Bank bekräftigte: "Die Vorwürfe waren Gegenstand einer sorgfältigen und umfangreichen Untersuchung und haben sich als vollkommen unbegründet erwiesen." Die Bewertungen und die Finanzberichterstattung seien korrekt gewesen, "ein signifikanter Teil dieser Positionen wurde im Rahmen eines planmäßigen Verkaufs abgewickelt", erklärte ein Sprecher des Geldhauses.

Die Untersuchung habe ergeben, dass die Vorwürfe "von Personen stammen, die weder über eigene Kenntnisse über wichtige Fakten und Informationen verfügten noch dafür verantwortlich waren", sagte der Deutsche-Bank-Sprecher. "Wir haben in dieser Angelegenheit mit den Aufsichtsbehörden kooperiert und werden dies auch weiterhin tun."

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