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Vogelgrippe in China bremst Lufthansa-Kraniche

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Vogelgrippe in China bremst Lufthansa-Kraniche

05.04.2013, 13:59 Uhr | dpa-AFX

Vogelgrippe in China bremst Lufthansa-Kraniche. Lufthansa ist in China besonders stark engagiert (Quelle: imago/Stephan Görlich)

Lufthansa ist in China besonders stark engagiert (Quelle: Stephan Görlich/imago)

Die Ereignisse zur Vogelgrippe in China drücken auf die Reisebranche - etwa auf Papiere der größten deutschen Fluggesellschaft Lufthansa. An der Börse haben sie kräftig eingebüßt und standen am Ende des Leitindex DAX. Bei 14,06 Euro fielen sie zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember. Auch andere Airlines waren betroffen. Der Zusammenhang zwischen Aktie und den Ereignissen in Asien ist klar: Investoren befürchten, dass aus Angst vor dem Virus nun vielen die Lust am Reisen vergeht.

Am frühen Nachmittag notierten die Titel der größten deutschen Fluggesellschaft um 5,6 Prozent im Minus bei 14,1 Euro. Insgesamt zeigte sich der gesamte europäische Reise- und Freizeitsektor wegen des Ausbruchs einer neuen Form dieser Grippe am schwächsten im Stoxx Europe 600 und büßte 1,5 Prozent ein. In Paris etwa gaben Air France-KLM um 6,5 Prozent nach. Die spanisch-britische Fluggesellschaft International Airlines Group (IAG) verloren 4,3 Prozent.

Chinesische Airlines verlieren noch stärker

In Hongkong löste der Ausbruch der neuen Vogelgrippe-Art mit bereits sechs Toten Furcht vor einer neuen Epidemie aus. Der Hang-Seng-Index fiel mit knapp drei Prozent Abschlag auf den tiefsten Stand seit Dezember. Dort verloren etwa die Aktien der China Southern Airlines, der größten asiatischen Fluggesellschaft gemessen an der Anzahl der Passiere, fast sechs Prozent. Zeitweise waren sie sogar um 15 Prozent eingebrochen.

Die Titel der Air China, der nach dem Börsenwert größten asiatischen Fluggesellschaft, verloren rund neun Prozent. Die Papiere der in Hongkong ansässigen Cathay Pacific Airways sanken um 4,4 Prozent.

Feiertage in China könnten den Kursrutsch befeuern

Analyst Jackson Wong von Tanrich Securities sprach von einer Art "Panikmodus" und dass der Ausverkauf der Titel an der Hongkonger Börse sich womöglich zugespitzt habe, da die Börsen in China wegen mehreren Feiertagen weiter geschlossen blieben. "Wenn die Vogelgrippe weiter um sich greift, will keiner mehr chinesische Fluggesellschaften nutzen", sagte er der Nachrichtenagentur Bloomberg.

"Auch bei uns wird die Angst gespielt, dass sich die Vogelgrippe negativ auf den Flugverkehr beziehungsweise die Reisebranche auswirkt", kommentierte Portfoliomanager Ludwig Donnert von Tao Capital. Die Tui-Aktie etwa wurde im MDAX mit minus 1,4 Prozent belastet.

Ein Börsianer verwies zudem darauf, dass der Umsatz der Lufthansa und der Air France-KLM in China besonders groß sei mit rund 15 bis 18 Prozent.

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