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Dämpfer für VW-Absatz im März

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Dämpfer für VW-Absatz im März - Rekord bei Finanztochter

09.04.2013, 12:32 Uhr | dpa-AFX, dpa

Dämpfer für VW-Absatz im März. Fertigung bei VW (Quelle: dpa)

Mitarbeiter der Volkswagen AG montieren einen Tiguan im VW-Werk in Wolfsburg (Quelle: dpa)

Gemischte Nachrichten von VW: Einerseits hat der Autobauer im März beim Absatz einen Dämpfer einstecken müssen. Andererseits hat der Finanzdienstleister von Europas größtem Hersteller 2012 trotz der europäischen Absatzkrise Rekordergebnisse erwirtschaftet. Die Aktie notierte zuletzt am DAX-Ende.

Schwacher Absatz für VW in Europa

Bei der Konzern-Kernmarke VW sanken die weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8 Prozent auf 532.400 Fahrzeuge, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. Vor allem in Westeuropa stand ein kräftiges Minus zu Buche, während die Marke in China und den USA weiter zulegte.

"Wie erwartet werden die Märkte teils deutlich schwieriger", erklärte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler. Im ersten Quartal stand insgesamt noch ein Absatzplus von 5,2 Prozent. Allerdings hat sich das Wachstum damit deutlich verlangsamt - in den ersten zwei Monaten des Jahres betrug das Plus noch 9,1 Prozent.

Die Absatzkrise in Europa erfasst VW immer mehr. Die Auslieferungen der Marke Volkswagen Pkw in Gesamteuropa gingen im ersten Quartal um 10,3 Prozent zurück, damit lag das Minus höher als in den ersten beiden Monaten. In Westeuropa - ohne Deutschland - fiel der Absatz um 10,2 Prozent, auf dem deutschen Heimatmarkt sogar um 15,1 Prozent. Allerdings gab es wegen des vergleichsweise frühen Ostertermins im März auch weniger Arbeitstage.

Der Automarkt in Westeuropa liegt allerdings bereits seit Monaten am Boden, angesichts der Schuldenkrise sind die Verkäufe vor allem in südeuropäischen Ländern eingebrochen. Auch in Deutschland ist die private Nachfrage seit einiger Zeit auf Talfahrt.

Positiver Trend in China

Volkswagen steckt die Absatzkrise in Europa im Vergleich zu anderen, kriselnden Massenherstellern wie PSA Peugeot Citroën oder Opel aber bislang deutlich besser weg. Das liegt vor allem an der starken globalen Aufstellung des VW-Konzerns - die Zuwächse in Übersee gleichen die Rückgänge in Europa mehr als aus.

So konnte die Kernmarke Volkswagen Pkw auch im März sowie im ersten Quartal insgesamt ihre Auslieferungen in Asien und Nordamerika deutlich steigern. Der Absatz im größten Einzelmarkt China etwa wuchs seit Jahresbeginn um fast ein Viertel. Im wichtigen Markt in Brasilien dagegen sank die Zahl der Auslieferungen.

Auf dem europäischen Markt tobt angesichts der Absatzkrise seit längerem eine Rabattschlacht. Diese drückt wegen hoher Vertriebskosten die Margen. VW hat als Ziel für das laufende Jahr ausgegeben, das hohe operative Ergebnis des Vorjahres zu halten. Konzernchef Martin Winterkorn hatte das Jahr 2013 als "Jahr der Bewährung" für die gesamte Branche bezeichnet: "Der Wettbewerbsdruck ist hoch und steigt weiter."

Finanztochter meldet Rekordgewinn

Das rasante Absatzplus der Marken VW und Audi oder Zugänge im Finanzierungsgeschäft in China konnten die schwierige Lage in Europa ausgleichen, teilte die Volkswagen Financial Services AG in Frankfurt mit. Auch die Refinanzierungsbedingungen seien unverändert gut. Die Bilanzsumme kletterte um 14 Prozent auf 111 Milliarden Euro, das operative Ergebnis um 17,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 975 Millionen Euro (+ 5,5 Prozent).

Der Gesamtvertragsbestand stieg um 16,9 Prozent auf 9,6 Millionen Verträge. Der Vorstandsvorsitzende Frank Witter betonte: "Das vergangene Geschäftsjahr 2012 verlief für die Volkswagen Finanzdienstleistungen sehr erfolgreich." Die Zahlen beinhalten neben den Ergebnissen der Volkswagen Financial Services AG auch die der VW-Finanzdienstleistungstöchter in den USA, Kanada, Argentinien und Spanien. Insgesamt bieten die VW-Finanzdienstleister in 42 Ländern Händler- und Kundenfinanzierung, Leasing oder Versicherungen an.

Für 2013 ist Witter "verhalten optimistisch". Zwar erwarte er eine wachsenden Weltwirtschaft, getrieben von Asien und Lateinamerika. Die Industrieländer dürften mittelfristig aber nur moderat wachsen, sagte Witter: "Insbesondere für Deutschland gehen wir für das laufende Jahr von einer nur geringen Wachstumsrate aus." Angesichts der schwachen Konjunktur und der schwelenden Schuldenkrise erwarte er ein Ergebnis "in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Rekordjahres".

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