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George Soros warnt: Gold ist kein sicherer Hafen mehr

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Star-Investor Soros: Gold kein sicherer Hafen mehr

11.04.2013, 07:18 Uhr | t-online.de - Frank Lansky

George Soros warnt: Gold ist kein sicherer Hafen mehr. Starinvestor George Soros (Quelle: dpa)

Starinvestor George Soros (Quelle: dpa)

Versöhnliche, wenn auch widersprüchliche Nachrichten für Gold-Bullen: Die Investment-Legende George Soros hat sich einmal mehr enttäuscht gezeigt vom Goldpreis. Das Edelmetall habe seinen Status als sicherer Hafen verloren, sagte er im Gespräch mit der Zeitung "South China Morning Post". Allerdings sieht er für die Anleger nicht ganz schwarz. Auch zur Lage in der Volksrepublik China und zur Euro-Krise äußerte sich der renommierte Hedge-Fonds-Manager.

Soros enttäuscht über Gold

Gold habe die Anleger enttäuscht, urteilte Soros: “Es war einmal der ultimative sichere Hafen. Als aber der Euro im vorigen Jahr kurz vor dem Kollaps stand, stürzte es ab, weil die Menschen Gold verkauften, wenn sie irgendetwas verkaufen mussten.“ Daher sei das Edelmetall zusammen mit allem anderen Assets abgestürzt.

Und weiter: Der Status von Gold als sicherer Hafen wurde laut Soros zerstört. Wegen dieser Enttäuschung hätten die meisten Anleger ihre Bestände am gelben Metall reduziert.

Trotzdem Stütze durch die Notenbanken

Dennoch gab der Investor den Anlegern einen Trost mit auf den Weg: Soros glaubt nicht, dass der Goldpreis weiter nachgibt, da sich die Zentralbanken mit Gold eindeckten. Wegen möglicher Krisen werde der Preis auf Tagesbasis aber künftig nervös schwanken.

Schon zuvor hatte der Hedge-Fonds-Manager Gold als die "ultimative Blase" bezeichnet. Tatsächlich hat der Goldpreis seit etwa zwei Quartalen seine zuvor zwölf Jahre dauernde Hausse unterbrochen. Experten machten dies an der Enttäuschung von Anlegern über die Goldpreis-Entwickung bei der gleichzeitigen Börsen-Rallye fest.

Internationale Krise bedroht auch China

Zur Euro-Krise kommentierte Soros in der "South China Morning Post", China habe einen symbolischen Betrag von einer Milliarde Euro zur Rettung von Zypern beigesteuert. Peking habe ein Interesse daran, den Euro als Alternative zum Dollar zu erhalten – und wolle nicht, dass sein großes Euro-Investment an Wert verliere.

Auch zu China äußerte sich Soros: Für die chinesische Wirtschaft bestehe eine Bedrohung wegen der Unfähigkeit der globalen Wirtschaft, die steigenden chinesischen Exporte zu absorbieren. China müsse sein Wachstumsmodell ändern – weg vom Export und von Investitionen und hin zum heimischen Konsum.

Soros hofft auf Umbau der chinesischen Wirtschaft

Die Transformation werde schwierig, da der Binnenkonsum nur ein Drittel der chinesischen Wirtschaftskraft ausmache. Das alte Modell könne aber nicht noch weitere zehn Jahre andauern. Diejenigen Firmen, die künftig für die neue heimische Kundschaft produzierten, seien gute Investments.

Der Umbau der Wirtschaft dürfe darauf hinauslaufen, dass ein größerer Teil der chinesischen Wirtschaft in der Hand von privaten Unternehmern liege und weniger im Besitz der großen Staatskonzerne. Da diese privaten Firmen keine Abgaben an die Bürokratie bezahlen müssten, sei am Ende eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung im Reich der Mitte zu erwarten.

Den chinesischen Immobilienmarkt bezeichnete Soros als verwundbar – viele Menschen hätten sich Wohnungen als Wertanlage gekauft. Vor allem Staatsbeamte, die problemlos eine Finanzierung erhalten hätten, säßen nun auf mehreren Apartments. Viele davon stünden leer – Immobilien seien somit ein riskantes Investment.

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