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Bayer zahlt Milliarden für Verhütung

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Bayer zahlt Milliarden für Verhütung

29.04.2013, 15:02 Uhr | dpa-AFX

Bayer zahlt Milliarden für Verhütung. Bayer setzt auf ein besonderes Verhütungsmittel (Quelle: dpa)

Bayer setzt auf ein besonderes Verhütungsmittel (Quelle: dpa)

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will sein Geschäft mit Verhütungsmitteln durch einen Zukauf ausbauen. Bayer plane, das US-Unternehmen Conceptus aus Kalifornien für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar (852 Millionen Euro) zu übernehmen, teilte die im DAX notierte Gesellschaft mit. Beide Unternehmen hätten bereits einen Übernahmevertrag unterzeichnet. Innerhalb der nächsten zehn Arbeitstage will Bayer ein öffentliches Angebot zum Erwerb sämtlicher Conceptus-Anteile zu 31,00 Dollar je Aktie abgeben. Die Conceptus-Aktie haussierte.

Zukauf passt ins Gesundheitsgeschäft

"Bayer setzt beim Ausbau seines Geschäfts neben organischem Geschäftswachstum auch auf geeignete strategische Akquisitionen", sagte Unternehmenschef Marijn Dekkers. Der Zukauf von Conceptus passe gut zum Bayer-Gesundheitsgeschäft, denn damit könne das Unternehmen nun alle Varianten einer Schwangerschaftsverhütung anbieten. Die Aktien des Leverkusener Konzerns legten nach Bekanntgabe der Übernahmepläne zunächst zu, gaben aber dann um mehr als zwei Prozent nach

Dauerhafte Verhütung ohne Operation

Der Deal soll - vorausgesetzt die Fusionsbehörden stimmen zu - Mitte 2013 abgeschlossen sein. Conceptus hat den Angaben zufolge eine Methode zur dauerhaften Empfängnisverhütung ohne operativen Eingriff entwickelt und vermarktet diese in den USA und weiteren Ländern. Das Geschäft der Amerikaner will Bayer nach der Übernahme weiterentwickeln. Bislang bietet der Leverkusener Konzern mit der Pille eine kurzwirksame und mit der Spirale eine mittelfristige Verhütungsmethode an.

Milliardengeschäft für Bayer

Conceptus setzte im vergangenen Jahr rund 110 Millionen Euro um. Das bereinigte EBITDA lag bei rund 22 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter. Für Bayer ist der Bereich Verhütungsmittel ein Milliarden-Geschäft.

Allerdings hatte in der Vergangenheit eine Klagewelle in den USA zu einer Verhütungspille den Leverkusener Konzern erheblich belastet. In der Bilanz 2012 hatte Bayer mit Sonderaufwendungen in Höhe von fast 1,2 Milliarden Euro eine umfangreiche Vorsorge für die Rechtsstreitigkeiten zur Antibabypille Yasmin/YAZ in den USA getroffen.

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