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Allianz meldet Gewinnsprung – Versicherer warnt vor Euphorie

07.05.2013, 12:56 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Allianz meldet Gewinnsprung. Allianz-Chef Michael Diekmann (Quelle: dpa)

Allianz-Chef Michael Diekmann (Quelle: dpa)

Starke Zahlen aus München: Die Allianz ist mit einem überraschend hohen Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand nach dem ersten Quartal ein Überschuss von 1,7 Milliarden Euro und damit fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor, wie Europas größter Versicherer vor der Hauptversammlung in München mitteilte. An der Frankfurter Börse zeigte sich das Papier zwischenzeitlich als einer der stärksten Werte im DAX.

Allianz schlägt die Erwartungen

Mit den Zahlen schlug der Konzern klar die Erwartungen der Analysten. Vorstandschef Michael Diekmann warnte dennoch vor zu großer Euphorie: Für eine Anhebung der Gewinnprognose gebe es "angesichts der bestehenden Marktrisiken keinen Anlass". Auch plant der Konzern keinen Aktienrückkauf.

Equinet-Analyst Philipp Häßler zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt. Seine Kollegin Julia Siekmann von der NordLB sieht die Versicherer allerdings weiter unter Druck, auch wegen des niedrigen Zinsniveaus. Die Assekuranz muss aufgrund staatlicher Regeln vor allem in Staatsanleihen investieren – Titel solider Staaten werfen aber kaum noch Rendite ab.

Ziel von 9,2 Milliarden Euro operativer Gewinn

Für das laufende Jahr stellt die Allianz-Führung ihren Aktionären weiterhin einen operativen Gewinn von 9,2 Milliarden Euro in Aussicht, mit jeweils einer halben Milliarde Spielraum nach oben und unten. Von dem Mittelwert ist nach dem ersten Jahresviertel schon fast ein Drittel erreicht. Von Januar bis Ende März erzielte die Allianz einen operativen Gewinn von 2,8 Milliarden Euro, ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz legte um knapp sieben Prozent auf rund 32 Milliarden Euro zu. Auch hier hatten Analysten nur geringe Zuwächse erwartet.

Zuwachs in allen Sparten

"Die Steigerung der Ergebnisse kommt aus allen Geschäftssegmenten", sagte Diekmann. Experten hatten in der Lebensversicherung mit einem Rückgang gerechnet, diese hat unter dem niedrigen Zinsniveau zu leiden.

Neben Zuwächsen in der größten Sparte, der Schaden- und Unfallversicherung, gingen sie von einem kräftigen Gewinnwachstum im Fondsgeschäft aus, das in der Sparte Asset Management gebündelt ist. Genaueres dazu will die Allianz allerdings erst bei der Vorlage des kompletten Quartalsabschlusses am 15. Mai verraten.

Proteste gegen Nahrungsfonds

Begleitet wurde das Aktionärstreffen von Protesten der Hilfsorganisation Oxfam gegen Nahrungsmittel-Spekulationen der Allianz. Vor dem Eingang der Olympiahalle prangerten sie ein "Hungerroulette im Kasino Allianz" an.

Diekmann wies die Kritik zurück. Am Terminmarkt würden keine Rohstoffe, sondern ausschließlich Risiken zukünftiger Preisänderungen gehandelt. "Landwirte sichern sich so gegen zu niedrige Preise ab und Käufer gegen zu hohe."

Die Allianz hat drei Fonds, die sechs Milliarden Euro im Agrarhandel investiert haben und wird dafür immer wieder von Hilfsorganisationen kritisiert. Zahlreiche Experten sehen die Finanzmarktspekulation als verstärkenden Faktor bei Preisausschlägen für Agrarrohstoffe. Einige deutsche Banken und Fondsanbieter haben sich mittlerweile aus dem Geschäft zurückgezogen.

Andere Experten gehen davon aus, dass vor allem langfristige Megatrends wie die Bevölkerungsexplosion, die Inflationierungspolitik der Notenbanken und der Aufstieg der Mittelschicht in den Schwellenländern für steigende Nahrungspreise verantwortlich sind, nicht aber Investoren.

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