Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Apple: E-Mail von Steve Jobs stellt Kartellverfahren auf den Kopf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Apple: Kartellstreit nimmt bizarre Wendung

13.06.2013, 15:49 Uhr | t-online.de

Apple: E-Mail von Steve Jobs stellt Kartellverfahren auf den Kopf. Überraschung im Kartellprozess gegen Apple (Quelle: Reuters)

Überraschung im Kartellprozess gegen Apple (Quelle: Reuters)

Im Kartellverfahren gegen den IT-Riesen Apple könnte sich eine kuriose Wende anbahnen: Als Beweis für den Vorwurf der illegalen Preismauscheleien bei elektronischen Büchern hat das Justizministerium eine E-Mail von Steve Jobs vorgelegt. Apple hingegen behauptet demnach, diese Nachricht habe der verstorbene Apple-Mitbegründer gar nicht abgeschickt. Das berichtet "faz.net", das Internetportal der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Streit um vermeintliche Preismauscheleien

In dem Rechtsstreit geht es um die Rolle des Konzerns bei der Einführung des iPads vor drei Jahren. Apple soll mit fünf großen Verlagen die Preise für E-Books abgesprochen und auf diese Weise angehoben haben. Das Unternehmen habe mit dem iPad das so genannte Agentur-Modell eingeführt, berichtet "faz.net".

Dabei hätten die Verlage die Preise festgesetzt und Apple 30 Prozent einbehalten. Durch die Absprachen wäre vor allem Wettbewerber Amazon ins Hintertreffen geraten, der bis dahin Bücher en gros bei den Verlagen einkaufte, dann aber für seine Kunden eigene Preise festlegte.

Druck auf Verlage ausgeübt

Das Ministerium wirft Apple vor, Druck auf die Verlage ausgeübt zu haben, um Amazon ebenfalls das Agentur-Modell aufzuzwingen. Das Ergebnis: Buchfreunde müssen für elektronische Titel tiefer in die Tasche greifen.

Zum Beweis habe die Anklage eine E-Mail von Steve Jobs an den Apple-Vizepräsidenten Eddy Cue vorgelegt, heißt es in dem Bericht. Darin fordere Jobs, dass die Verlage auch Amazon dazu bringen, Neuerscheinungen für ein Jahr gemäß dem Agentur-Modell zu verkaufen.

E-Mail nie abgeschickt?

Der Apple-Anwalt hingegen habe behauptet, diese E-Mail habe Jobs nie abgeschickt, es habe sich nur um einen Entwurf gehandelt. In der tatsächlich versendeten Nachricht soll Jobs den Angaben zufolge lediglich verlangt haben, dass die Verlage Apple keinen schlechteren Verkaufspreis geben als anderen Anbietern. Und der Streit um die "echte" E-Mail-Version geht wohl weiter: Heute wird Cue laut "faz.net" in dem Verfahren als Zeuge befragt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
19% MWSt geschenkt! Ihr Lieblingsmöbel entdecken
und sparen bei xxxlshop.de
Shopping
300 Minuten und 100 SMS in alle dt. Netze und 1000 MB
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017